BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

BUCHDECKEL


In unserer Welt leben viele Arten von wunderlichen Geschöpfen. Neben den Ameisen, Bienen, Hunden, Katzen, Fliegen, Spinnen, Pferden, Hühnern, Möwen, Sperlingen und anderen gut bekannten Spezies, gibt es auch viele, denen wir noch nicht begegnet sind. In vielen Teilen des Globus gibt es Millionen Arten von Lebewesen, von denen wir nicht einmal gehört haben. Selbst wenn wir ihre Namen gelernt haben, hätten wir nichts, womit wir sie vergleichen können.

Das Thema dieses Buches ist ein Insekt, welches die meisten von uns in unserer Umgebung gewöhnlicherweise nicht sehen. Dieses Insekt ist die Termite, welche der Ameise vom Aussehen und teilweise auch in ihrer Lebensweise ähnelt.

Manche werden überrascht sein, ein ganzes Buch über Termiten zu finden. Sie werden sich fragen, was es denn über diese kleinen Insekten zu erzählen gäbe.  Sie werden aber bald erkennen, dass diese wenig bekannten Geschöpfe Eigenschaften haben, die den Gedanken der Menschen einen völlig neuen Ideenhoriziont eröffnen können.
EINFÜHRUNG
In unserer Welt leben viele Arten von wunderlichen Geschöpfen. Neben den Ameisen, Bienen, Hunden, Katzen, Fliegen, Spinnen, Pferden, Hühnern, Möwen, Sperlingen und anderen gut bekannten Spezies, gibt es auch viele, denen wir noch nicht begegnet sind. In vielen Teilen des Globus gibt es Millionen Arten von Lebewesen, von denen wir nicht einmal gehört haben. Selbst wenn wir ihre Namen gelernt haben, hätten wir nichts, womit wir sie vergleichen können.

Das Thema dieses Buches ist ein Insekt, welches die meisten von uns in unserer Umgebung gewöhnlicherweise nicht sehen. Dieses Insekt ist die Termite, welche der Ameise vom Aussehen und teilweise auch in ihrer Lebensweise ähnelt.

Manche werden überrascht sein, ein ganzes Buch über Termiten zu finden. Sie werden sich fragen, was es denn über diese kleinen Insekten zu erzählen gäbe.  Sie werden aber bald erkennen, dass diese wenig bekannten Geschöpfe Eigenschaften haben, die den Gedanken der Menschen einen völlig neuen Ideenhoriziont eröffnen können. Denn die Termiten, über die man so wenig weiß und denen man häufig keine Beachtung schenkt, sind mit Eigenschaften beschenkt, die dem Menschen einen neuen Horizont eröffnen können. 

Aus diesem Grund beschäftigt sich dieses Buch mit der geheimen Welt der Termiten, ihren körperlichen Besonderheiten und erklärt Details aus dem perfekten Sozialsystem, in dem sie leben. Jeder Mensch, der dieses Buch gelesen hat, muss zu folgendem Ergebnis kommen: So wie alle Lebewesen auf Erden sind auch die Termiten ein offener Beweis für Gott, der den Namen „beispiellos und perfekt Schöpfender“ hat.
Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure al-Haschr, 24)

DIE GEHEIME WELT DER TERMITEN



Termiten, die in den strengen tropischen Klimata leben, besitzen besondere Eigenschaften, damit sie in diesen Gegenden überleben.  
Bevor wir uns mit den Details im Leben der Termiten beschäftigen wollen, sollten wir einen Blick auf ihren Lebensraum werfen. Termiten leben in tropischen Regionen. Dort ist das Leben sehr beschwerlich. Plötzliche Regenfälle und danach heftige Überschwemmungen, sehr hohe Temperaturen und ähnliche negative Bedingungen gestalten das Leben in den Tropen als schwierig. Doch trotz aller negativen Faktoren sind die Tiere, die dort zuhause sind, in absoluter Harmonie mit ihrer Umgebung und es erweist sich, dass sie ein angenehmes Leben führen.
Auch die Termiten, die das Thema dieses Buches sind, leben in den Tropen. Sie leben in Kolonien und errichten Bauten, die an riesige Türme erinnern. Wenn man die Bauten betrachtet, scheint es, als würden sie chaotisch vorgehen. Doch die Termiten haben eine perfekte soziale Ordnung. Allerdings sind die Termitenstädte nicht nur in Hinblick darauf, sondern auch in Bezug auf die Ordnung innerhalb der Kolonie bemerkenswert.
Termitenstädte
Wenn Sie in die Tropen fahren, werden sie auf Lebewesen stoßen und Dinge sehen, die sie noch nie zuvor erblickt haben. In den Einöden können Sie beispielsweise auf Felsen treffen, die aussehen wie ein natürlicher Bestandteil der Umgebung. Diese Felsen haben die Form von geheimen Städten.

Einige erreichen eine Höhe zwischen vier bis fünf Metern und häufig findet man einige nah beieinander. Eigentlich handelt es sich dabei um Termitenbauten, kleine Miniaturstädte. Ein kurzer Blick auf die Termitenstädte, die häufig mehr als eine Millionen Einwohner haben, reicht aus, um zu erkennen, wie perfekt ihre Ordnung ist.

Der Bau dieser Miniaturstädte ist so gestaltet, dass er auf die ständig wechselnden Witterungsbedingungen in der Umgebung perfekt abgestimmt ist. Außerdem ist dafür gesorgt, dass alle Individuen in der Stadt ihre Bedürfnisse befriedigen können, ohne dass sie nach Draußen müssen. Ein perfektes Belüftungssystem, Abteilungen, die sich nach dem Bedarf richten (Kinderzimmer, Brutzimmer, Königinnenzimmer usw.) sowie landwirtschaftliche Gebiete sind jeweils fester Bestandteil einer Termitenkolonie.

Auch der Sozialaufbau innerhalb der Kolonie ist perfekt geregelt. Die Bewohner der Stadt sind an ihre Aufgaben gebunden und erledigen diese prompt.
Auf den ersten Blick würde man glauben, dass die abgebildeten Strukturen nur Erdhaufen sind. Tatsächlich sind es Termitenstädte mit besondern belüfteten Plätzen und landwirtschaftlichen Flächen. Verglichen mit ihren eigenen Proportionen kann man diese Bauten Wolkenkratzer nennen, wenn man bedenkt, dass sie von 1 bis 2 cm langen Insekten gebaut wurden.
In den Termitenkolonien, in denen Millionen dieser Tiere zusammen leben, herrscht eine feste Ordnung. Diese ist in jeder Hinsicht perfekt und ein Produkt dessen, dass jedes einzelne Individuum innerhalb der Kolonie seine Aufgabe sorgfältig erledigt. So wie alle sozialen Lebewesen, helfen sich die Termiten gegenseitig. In den Bereichen Verteidigung, Kommunikation, Nahrungssuche und noch vielen weiteren, verhalten sie sich äußerst solidarisch.

Zu einer Termitenkolonie gehören Soldaten, Arbeiter und eine Königin. Die Königin legt ständig Eier und erweitert dadurch die Kolonie. Die Arbeiter sorgen ohne Pause dafür, dass die Kolonie alles hat, was sie braucht und die Soldaten bewachen das Nest gegen Feinde. Falls nötig übernehmen jedoch alle Mitglieder einer Kolonie auch die Aufgaben der anderen, um ihnen zu helfen. Dank dieser Solidarität und Arbeitsaufteilung können die Termiten in ihren Kolonien, die oft aus mehr als einer Millionen Individuen bestehen, problemlos zusammenleben.
Termiten bauen ihre Nester, um Komfort trotz veränderlicher klimatischer Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Gott inspiriert sie, ihre Nester so zu bauen, dass sie alles, was sie benötigen beinhalten. In der Tat befiehlt Er jede Tätigkeit auf der Erde und im Himmel.
Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit den Besonderheiten des Sozialaufbaus und dem Lebensraum der Termiten. Der Punkt, der bei der Betrachtung dieser Informationen nicht außer Acht gelassen werden darf,  ist dass dabei immer die Rede von Lebewesen ist, die gerade Mal einen Zentimeter lang sind.

An einigen Stellen dieses Buches wird der Vergleich zwischen Menschen und Termiten dazu verwendet werden, um aufzuzeigen, dass das komfortable Leben dieser Insekten und ihre erstaunliche Ordnung nicht von ihnen selber etabliert worden sein kann. Die auf unterschiedliche Art verwendeten Beispiele sollen zum Denken anregen. Doch wenn hier die Rede von Denken ist, so ist nicht eine oberflächliche Betrachtung gemeint, vielmehr muss nach dem „wie“ und dem „warum“ in Bezug auf die disziplinierte Sozialstruktur und die außergewöhnlichen Aufgaben gefragt werden, welche diese Lebewesen aufgebaut haben.
Wie viele andere Geschöpfe in der Natur, zeigen Termiten verblüffende Eigenschaften. Unten sehen wir eine Königin-Kandidatin, mit den Flügeln, die sie für ihren Paarungsflug benötigt.  Der Arbeiter besitzt alle Fähigkeiten, die er benötigt, um seine Verantwortlichkeiten wahrzunehmen.
Der Mensch denkt jeden Tag über viele unterschiedliche Sachen nach. Es gibt brennende Fragen, über die man nachdenkt, um eine Antwort zu finden. Über die Arbeit, die Schule, die Kollegen und Klassenkameraden, die Familie und sich selbst denkt man den ganzen Tag über auf diese Art nach. Die Charaktere eines Films fallen einem ein oder man denkt an Menschen, die man auf der Straße gesehen hat. Man denkt über ein Lebewesen nach, über das  man im Fernsehen einen Bericht gesehen hat oder in einem Buch gelesen. Oder was man zu Abend essen wird, was man in der Vergangenheit erlebt hat. All das beschäftigt den Menschen. Doch eigentlich bedeutungsvoll ist es dergestalt nachzudenken, dass es einen Gewinn bringt. Denken besteht darin, Fragen zu stellen und Antworten auf diese Fragen zu finden. Und genau dabei will dieses Buch den Menschen unterstützen, indem es Fragen aufwirft und somit anhand des Beispiels der Termiten einen Denkanstoß bietet. Gott hat uns in vielen Versen des Qurans darüber informiert, dass der Mensch anhand der Existenzen, Ereignisse und Gottesbeweise in seiner Umgebung nachdenken soll:
Und euer Gott ist ein einziger Gott; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Erbarmer, dem Barmherzigen.  Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand!  (Sure al-Baqara, 163-164)
Und ebenso sind auch die Termiten eine der Millionen von Tierarten, über die der Mensch zum Nachdenken gehalten ist.
 

DIE GESELLSCHAFTSORGANISATION DER TERMITEN


Wenn Millionen von Menschen zusammen leben, dann sorgt das immer für sehr viele Probleme. In den Bereichen Bau, Transport, Nachrichten und Lebensmittelversorgung kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten. Sicherlich wurden für diese Probleme unterschiedliche Lösungen gefunden und durch die Anwendung sollte der Wohlstand gesteigert werden. Doch die Probleme wurden niemals an der Wurzel angepackt.
Der Mensch: ein Lebewesen, das über die Welt nachdenken kann, aus seinen Gedanken eine Schlussfolgerung ziehen kann, begreifen kann und über Bewusstsein verfügt. Daher kann der Mensch planen, voraussehen, Gebäude errichten, die sein Leben vereinfachen, Problemlösungen für die sich verändernden Bedürfnisse finden und umsetzen. Doch sicherlich gibt es Grund zum Nachdenken, wenn ein Lebewesen dasselbe oder gar mehr schaffen kann als der Mensch. Es regt zum Nachdenken an, wenn Lebewesen, die keinen Verstand, kein Bewusstsein und häufig noch nicht ein mal ein Gehirn haben, Bauten anlegen können, die mit denen der Menschen vergleichbar, ja sogar noch überlegen sind.
Es gibt viele Tierarten, die in der Natur zusammen leben und dies vollbringen können. Ameisen, Bienen und Termiten sind nur einige Beispiele dieser als  „staatenbildende Insekten“ bezeichneten Arten.
Die Organisation im Leben der Termiten, die den Inhalt dieses Buches bildet, lässt sich mit folgender Gegenüberstellung noch besser verdeutlichen. Die Sozialstrukturen der Termiten sind komplizierter als die der Bienen, enger und organisierter als die der Ameisen und das System im sozialen Leben meist gemeinschaftlicher und verantwortungsvoller als das der Menschen.
In jeder Verhaltensweise der Termiten, von ihrem Nestbau über die Kommunikationsmethoden bis hin zur Verteidigung, zeichnen sich Verstand, Berechnung, Planung und Bewusstsein ab. Berechnung und Planung sind Eigenschaften, die sowohl Verstand als auch Bildung, also Information, benötigen. Das zeigt uns, dass die Termiten aufgrund von Informationen handeln. Woher also weiß jede einzelne Termite vom Moment ihrer Geburt an, was sie zu tun hat und wie hat sie diese Informationen erlangt? Was ist der Ursprung des bewussten Verhaltens, welches die Termiten aufweisen? Welche Begründung kann es haben, dass ein Insekt wie die Termite über Eigenschaften verfügt, die man eigentlich nur dem Menschen zuschreiben würde?
Die Antwort auf diese Fragen wird sich anhand der Beispiele aus dem Leben der Termiten zeigen.

Termiten – Spezialisten in ihrem Bereich
Jedes einzelne Mitglied einer Termitenkolonie hat nur ein Ziel: Für die Existenz und das Fortbestehen der Kolonie zu arbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten sie alle ohne Pause an der ihnen zugeteilten Aufgabe. Innerhalb einer Termitenkolonie besteht ein System, das als „Kaste“ bezeichnet wird. Die Kasten setzen sich aus unterschiedlichen Gruppen zusammen, die auf jeweils ein Arbeitsgebiet spezialisiert sind und umfassen jeweils mehr als eine Millionen Individuen. Jede Gruppe unterscheidet sich auch anhand der  körperlichen Merkmale von der anderen und erfüllt eine spezielle Aufgabe.
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Stadien und Klassen der Termiten:
                        1          Larve
                        2          Arbeiter
                        3          Soldat
                        4          Zeit nach dem Larvenzustand          
                        5          Ersatzkönigin

                       
6          Geflügelte Form
Termiten unterscheiden sich in drei Gruppen: die Unterirdischen, die Überirdischen und die Holztermiten. Jede dieser Gruppen führt das Leben in der Kolonie auf unterschiedliche Art und jede einzelne davon kann man in vier unterschiedliche Abteilungen unterscheiden:
a) König-Königin
b) Anwärter auf die Stellung von König und Königin
c) Arbeiter
d) Soldaten
Wenn man einen Termitenbau betrachtet, sieht man dort Termiten, die sich auch optisch voneinander unterscheiden. Manche Termiten haben beispielsweise Flügel. Das sind die Jungtiere, die darauf Anwärter sind König oder Königin zu werden und später zum Paarungsflug ausschwärmen. Wenn sie wirklich König oder Königin werden, fallen ihre Flügel ab. Termiten mit starken Kiefern und ohne Flügel sind die Arbeitertermiten, die zahlenmäßig am stärksten vertreten sind. Ihre Aufgabe innerhalb der Kolonie besteht darin das Nest zu bauen, Nahrung zu finden und die Ordnung im Bau im Allgemeinen sicherzustellen. Die einzige Aufgabe der Soldaten, die in geringer Anzahl vorkommen, besteht darin den Bau zu schützen.
Entsprechend der Termitenart haben die Soldaten unterschiedliche Eigenschaften. Die Soldaten einiger Termitenarten verfügen über Drüsen, mit denen sie eine Flüssigkeit verspritzen können, um Angreifer zu vertreiben. Bei einigen Arten haben die Soldaten große Köpfe und riesige Kiefer. Sie greifen jedes Lebewesen an, das versucht in den Bau einzudringen und verjagen es. Die Königin, die sich ebenfalls optisch von den anderen Mitgliedern der Kolonie unterscheidet, hat eine große Bedeutung für die Termiten. Die Vermehrung der Kolonie ist an die Existenz der Königin gebunden. Jetzt wollen wir uns die Königs- und Königinnenanwärter und die anderen Mitarbeiter einer Termitenkolonie näher betrachten.

Königs- und Königinnenanwärter

Geflügelte Königinnen verlassen die Kolonie während der Paarungszeit. Die Flügel sind ein Zeichen für ihre Stärke und helfen ihnen, neue Plätze für eine neue Kolonie zu finden.
Die Anwärter auf die Stellung als König oder Königin haben einen braunschwarzen Körper. Sie haben auf beiden Seiten ihres Körpers Flügel. Diese Besonderheit unterscheidet sie von den übrigen Mitgliedern der Kolonie. Außerdem unterscheiden sich die Anwärter für die Stellung als König oder Königin auch durch ihre Sehfähigkeit und weil sie sich fortpflanzen können. Diese fortpflanzungsfähigen Mitglieder entwickeln sich nur alle ein zwei Jahre und nur zu einer bestimmten Zeit.
Die Anwärter erwarten den Tag, an dem sie den Bau verlassen werden, in ihrem eigenen dunklen Teil des Baus. Das ist für die Sicherheit der Kolonie und damit kein Chaos entsteht, sehr wichtig. Wenn in der Kolonie mehr als ein Königs- oder Königinnenanwärter auftaucht, so zerstört das die Disziplin und sorgt für Unruhe. Daher treffen die Arbeitertermiten umfassende Maßnahmen, damit sich nur ein König und eine Königin im Bau befinden.
Eine dieser Maßnahmen besteht darin, dass sie die Anwärter in ihrem eigenen Trakt unter Verschluss halten. Doch wenn die Zeit gekommen ist, müssen die Anwärter aus ihrem Bau und dem Nest nach draußen gelangen. Das Verlassen des Nestes wird für die Königs- und Königinnenanwärter durch eigens zu diesem Zweck angelegte Tunnel ermöglicht. So können die Anwärter die Kolonie verlassen, ohne dass irgendeine Unruhe entsteht. Das Ausschwärmen geschieht beim ersten Regen. Den gleichzeitig mit dem Regen entwickeln sich die Flügel der jungen Anwärter und sie können durch den Tunnel hindurch ins Freie gelangen, um nie wieder zurück zu kehren. Die Königs- und Königinnenanwärter können nur schlecht fliegen. Daher kommen sie nicht weiter als 500 Meter vom Nest, falls der Wind sie nicht trägt.1 Während des Fluges werden sie von Tieren und Reptilien getötet.  Diejenigen, die am Leben bleiben, werfen nach dem Flug ihre Flügel ab und bauen ein geheimes Nest, um eine neue Kolonie zu gründen. Wenn sie zu König und Königin herangereift sind, beginnen sie eine lebenslange Ehe und vermehren sich, um eine Kolonie zu gründen.
So wie alle Arbeiten in der Kolonie streng verteilt sind, kennen die Termiten auch hier ihre Verantwortung und würden sich niemals dagegen sträuben. Niemals würden die Kandidaten die Kolonie verlassen. Sie sind sich ihrer Aufgabe bewusst und unternehmen alles, um eine neue Kolonie zu gründen.
Die Bedeutung der Königin für die Kolonie
Der auffälligste Unterschied zwischen der Königin und den anderen Termiten besteht in ihren Flügeln. Die Flügel sind nicht dauerhaft und lediglich ein Symbol führ ihre Macht. Die ausgewachsene Termitenkönigin fliegt im Frühling los, um eine neue Kolonie zu gründen. Sie verlässt den Bau und sucht nach einem König. Um diesen anzulocken, verwendet sie ein Drüsensekret. Nachdem die Königin eine kurze Strecke geflogen ist, landet sie und regt ihre Drüsen an, indem sie ihr Hinterteil hebt. Aus einer Drüse an ihrem Rücken versprüht sie eine Flüssigkeit, welche das Männchen aus rund 20 cm anzieht, mit einer anderen Flüssigkeit (Pheromon) aus ihrer Brust kann sie ein Männchen in 3 cm Entfernung erreichen.
Wenn König und Königin sich gefunden haben, suchen sie sich einen passenden Ort für die Paarung. Sie graben einen Tunnel und bereiten eine Paarungskammer vor, dann beginnen sie mit dem Bau eines Nests. Zuerst legt die Königin fünf Eier. Die Termiten, die aus diesen Eiern schlüpfen, werden die ersten Arbeiter, die von König und Königin groß gezogen werden.2
Königinnen haben eine unglaubliche Fortpflanzungskraft. Es gibt Termitenarten, bei denen die Königin 30.000 Eier pro Tag legen kann.3 Das bedeutet, dass die Königin alle drei Sekunden ein Ei legt. Sogar eine alte Königin kann alle drei Sekunden ein Ei legen. Termitenköniginnen leben zwischen 25-30 Jahre und produzieren im Laufe dieser Zeit zehn Millionen Eier.
Zu Beginn ist die Königin gleich wie die anderen Termiten, aber allmählich wird sie so groß, dass sie sich nicht mehr bewegen kann und die Arbeiter sind dann dafür verantwochtlich, sich um sie zu kümmern. Gott informiert die Arbeiter über die Bedürftnisse der Königin und lehrt sie, wie sie versorgt werden muss.
Genau wie auch bei den Bienen und Ameisen werden die Ordnung und der Bestand der Termitenkolonie durch die Königin gesichert. Im Zentrum jeder Termitenkolonie steht eine Königin. In jedem Termitenbau gibt es ein von den Arbeitertermiten speziell für König und Königin eingerichtetes Zimmer. Das Königinnenzimmer ist das Herz jeder Kolonie, es ist der empfindlichste Punkt und wird am besten geschützt. Die Königin ist so groß, dass sie sich nicht bewegen kann. Insbesondere während sie Eier legt, wird sie 13 Mal größer.4 Weil sie sich nicht selber ernähren kann, wird sie von den übrigen Mitgliedern der Kolonie besonders umsorgt. Die Arbeitertermiten, die mit der Nahrungsversorgung der Königin vertraut sind, bringen ihr die Nahrung beständig und ohne Verzögerung oder Verspätung.
Wenngleich sich die Königin nicht bewegen kann, so hat sie doch die Ordnung, Sicherheit und jede Art von Bedarf, die in der Kolonie entsteht, unter Kontrolle. (Wie die Königin das ganz alleine schafft, werden wir in den späteren Kapiteln näher betrachten.)

Der Austausch von Informationen zwischen Königin und Arbeitertermiten

Auf diesem Bild ist die Königin von den Arbeitern umringt. Die Königin legt andauernd Eier, während sie die Arbeiter füttern. Während dieser Fütterungsbeziehung informieren die Arbeiter die Königin, was im Nest passiert.
Obwohl die Königin sich nicht mit den anderen Termiten im Bau trifft, kennt sie dennoch alle Bedürfnisse. Die Königin weiß sogar in der Zeit, in der sie Eier legt und ihr Hinterteil bis zu 14 cm lang geworden ist und sie bewegungslos ist, alles, woran es in der Kolonie mangelt – ob im Bau Unruhe ist, welche Art von Arbeitern benötigt werden usw. Die Antwort, die auf die Frage „Woher kann sie so ein Informationsnetz haben?" ist ein offener Beweis, dass das von Gott erschaffene System perfekt und fehlerfrei arbeitet.
Zuvor war die Rede davon, dass die Königin von den Arbeitertermiten gefüttert wird. Während dieser Fütterung übermitteln sie der Königin vollständig alles, was in der Kolonie zur Neige geht. Um diese Informationen weiterzugeben verwenden die Arbeitertermiten ihre Drüsen. Alle Termiten produzieren ein besonderes Sekret in ihrem Körper. Damit können sie ihre Königin über den Zustand der Kolonie informieren. Während eine Arbeitertermite die Königin mit Nahrung versorgt, versteht diese, was für die Kolonie benötigt wird. Wenn beispielsweise im Zuge eines Kampfes ein Verlust an Soldaten stattgefunden hat, so versteht das die Königin durch die chemische Zusammensetzung des Sekrets der Arbeitertermite, die sie füttert.
Wenn der Verlust an Soldaten sehr hoch war, dann wird die Königin als erste Maßnahme dafür sorgen, dass neue Soldaten nachwachsen und eine chemische Zusammensetzung versprühen, die dafür sorgt und mittels der Arbeitertermiten zu den Jungtieren gebracht wird. So wird festgelegt, zu welcher Gruppe die Jungtiere sich entwickeln.
Um zu wissen, was ein Sekret enthält, muss man zuerst eine Flüssigkeitsanalyse durchführen. Dafür braucht man zu allererst ein Labor. Entsprechend des Inhalts der zu analysierenden Flüssigkeit müssen die erforderlichen Geräte zur Verfügung stehen. Natürlich müssen die Personen, die diese Analyse durchführen werden, über Wissen verfügen und eine entsprechende Ausbildung genossen haben. Die Königintermite analysiert das Sekret in ihrem Körper ihr Leben lang und das noch dazu innerhalb von sehr kurzer Zeit. Indem sie eine Flüssigkeit produziert, die dem Bedarf entspricht, sorgt sie für die notwendige Organisation, dank derer hunderttausende von Termiten leben können. Die Termiten, welche den von der Königin versprühten Stoff aufnehmen, kennen ebenfalls den Inhalt und können die geheime Chiffre lösen und dementsprechend handeln. Das bedeutet, dass auch die anderen Termiten in der Kolonie über die Fähigkeit eine Analyse durchzuführen verfügen.
Das ist eines der wundersamen Vorkommnisse in einer Termitenkolonie. In einer Termitenkolonie ist es nicht im Moment der Geburt festgesetzt, welcher Kaste ein Individuum angehören wird, also welche Aufgabe ihm zufällt. Bei der Geburt sind alle Larven gleich. Die Aufgabe und Verantwortung einer Larve wird entsprechend des Bedarfs in diesem Moment durch das Sekret, welches die Königin versprüht und dann von den Arbeitertermiten an die Larven weiter getragen wird, bestimmt.5
Es ist offensichtlich, dass die Termitenkönigin die Fähigkeit hat abzuwägen und entsprechend des Bedarfs an Arbeitern in der Kolonie entscheidet. Doch es gibt nur einen Erklärung für das Denken, Abwägen und Entscheiden, welches die Königin durch ihr Verhalten zeigt. Die Handlungen der Königin werden von einer äußeren Macht kontrolliert. Wegen der Kontrolle, die über die Königin ausgeübt wird, muss es so sein, dass alle Handlungen dieser Lebewesen durch die Inspiration Gottes stattfinden. Es ist Gott, Der allen Lebewesen auf Erden beibringt, wie sie sich verhalten müssen.
In der Erschaffung von euch und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich Beweise für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind. (Sure al-Dschathiya, 4)

Arbeitertermiten

Dieses 1 bis 2 cm (0.3 bis 0.7 Zoll) große Geschöpf macht alle Arbeit in einer Termitenkolonie.
Den Arbeitertermiten obliegt die gesamte Unterhaltung der Kolonie. Sie sind unfruchtbar, blind und flügellos. Arbeitertermiten haben einen weichen Körper und sind cremefarben. Innerhalb eines Jahres werden sie erwachsen. Ihre Lebenszeit beträgt zwischen drei bis fünf Jahren.
Abgesehen von Fortpflanzung und Verteidigung übernehmen die Arbeitertermiten alle Aufgaben im Bau. Sie kümmern sich um dessen Errichtung, sie erweitern ihn, wenn dies nötig erscheint und übernehmen auch die Reparaturarbeiten. Die Larven müssen so lange versorgt werden, bis sie sich um sich selber kümmern können. Außerdem braucht auch die Termitenkönigen Versorgung, da sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht selber befriedigen kann. Auch damit beschäftigen sich die Arbeitertermiten. Für einige Termitenarten stellen Pilze die Nahrungsgrundlage dar. Die Pilzproduktion führen sie selber im Inneren des Baus durch. Und auch die Produktion, also die Landwirtschaft, wird von den Arbeitertermiten übernommen. Kurz gesagt, es wird jeder alltägliche Bedarf innerhalb der Kolonie von den Arbeitertermiten befriedigt.6
Die unfruchtbaren Arbeiter, die pausenlos für die Kolonie arbeiten, führen die Evolutionisten in eine Sackgasse. Denn wie wir auch in den folgenden Kapiteln sehen werden, stellen die Arbeiter die Grundlage für die Ordnung in der Kolonie sicher. Sicherlich entsteht für die Evolutionisten, die behaupten, dass in der Natur ein Kampf ums Überleben herrscht, ein großes Problem, wenn ein unfruchtbares Lebewesen sich für die anderen Lebewesen innerhalb der Kolonie einsetzt und sich nicht ausschließlich um sich selber kümmert.
Es gibt unzählige Arbeiter in einem Termitennest. Links sehen wir Arbeiter, die sich um eine Larve kümmern; rechts züchten Arbeiter Pilze. Arbeiter bauen und reparieren das Nest, kümmern sich und beschützen die Eier, die jungen Termiten und die Königin und sehen zu, dass sie alle genügend zu fressen haben.

Wegen der Termiten gerät die Evolutionstheorie in Schwierigkeiten
Der Begründer der Evolutionstheorie Charles Darwin hat im Anbetracht ähnlich komplizierter Verhaltensweisen von Tieren gebeichtet, dass diese „ernsthafte Probleme für die Theorie“ mit sich bringen.7 
Warum staatenbildende Insekten aus Sicht der Evolutionstheorie „ein ernstzunehmendes besonderes Problem“ darstellen, wollen wir anhand der Worte der Evolutionisten erläutern. Oft widersprechen sie sich in ihrer eigenen Logik und ihre Aussagen kommen einer „Beichte“ gleich.
Die Evolutionisten behaupten, dass das komplexe Verhalten von Termiten und anderen Lebewesen durch „natürliche Selektion“ entstanden sei. Diese Aussage der Evolutionisten bedeutet folgendes: Tiere eignen sich durch Erfahrung bestimmte Verhaltensweisen an und wählen davon den Anteil, die für sie von Vorteil ist, mit der Zeit mittels des Mechanismus der natürlichen Selektion aus. Später werden diese guten Verhaltensweisen mit Hilfe von Vererbung auf die nachfolgende Generation übertragen.
Die Unhaltbarkeiten dieser Aussage kann man folgendermaßen aufzählen:
Erstens ist es nicht möglich, dass mehrere Lebewesen Verhaltensweisen aufgrund von Erfahrung erlernen können. Als Beispiel können wir hier die jungen Kuckucke anführen, welche als erstes, wenn sie geschlüpft sind, die Eier der anderen Jungvögel aus dem Nest werfen, noch bevor sie ihre eigenen Augen öffnen. Hier kann keinesfalls die Rede von Erlernen sein. Ganz im Gegenteil, der junge Kuckuck weiß bereits in dem Moment, in dem er geschlüpft ist und ohne die Lebewesen in seiner Umgebung gesehen zu haben, was er zu tun hat. Das bedeutet, dass der Kuckuck diese Informationen erhalten haben muss, bevor er auf die Welt kam.
Selbst wenn wir davon ausgehen würden, dass diese Tiere ihr Verhalten erlernt haben, dann ist es doch nicht möglich, dass sie dies genetisch auf die nächste Generation übertragen können. Später erlangte Fähigkeiten hat nur das spezielle Lebewesen. So wie es unmöglich ist, dass ein Arzt, der Medizin studiert hat, auf sein Kind übertragen kann und dieses ohne studiert zu haben Arzt wird, ist es auch nicht möglich, dass ein Tier sein erlerntes Verhalten einem Mitglied seiner Art mit Hilfe der Gene überträgt. Wenn man dieses Beispiel überdenkt, wird gleich bemerken, wie unhaltbar und unwissend die Aussagen der Evolutionisten sind.
Außerdem gibt es einen weiteren Punkt, den man bemerken sollte: Für fast alle Verhaltensweisen, die für die Erfüllung der Aufgaben, mit denen die Termiten betraut sind, brauchen sie Informationen, Berechnung, Planung und Abwägung. Es ist unmöglich, dass diese Verhaltensweisen genetisch weitergegeben werden. Denn die Arbeitertermiten sind unfruchtbar. Daher können sie ihre Eigenschaften nicht auf genetischem Weg anderen Individuen weitergeben. Selbst wenn wir davon ausgehen würden, dass eine unfruchtbare Arbeitertermite einige notwendige Verhaltensweisen später erlernt – dabei ist es natürlich sowieso unmöglich, dass eine Termite lernfähig ist – so wäre es unmöglich, dass sie dieses vorteilhafte Verhalten auf die kommende Generation übertragen kann. Denn die Termite selber verfügt nicht über die Fähigkeit eine neue Generation in die Welt zu setzen. In einer Kolonie von staatenbildenden Insekten kann nur die Königin eine neue Generation auf die Welt bringen. Lediglich  die Königin kann ihre Gene auf die nächste Generation weitergeben. Doch die Eigenschaften der Königin reichen nicht aus, um die Existenz einer Termitenkolonie aufrecht zu erhalten. Denn ohne die Solidarität, Disziplin und Opferbereitschaft, welche die Arbeiter und Soldaten aufbringen, könnte die Kolonie nicht fortbestehen. Wer ist es also, der den kleinen Lebewesen, die gleich nach der Geburt wissen, was sie zu tun haben, ihre Verhaltensweisen beibringt? 
Das sind Fragen, deren Antworten die Evolutionisten noch immer schuldig sind. Charles Darwin war sich der Sache sehr bewusst und beschreibt seine Sorgen in Bezug auf die staatenbildenden Insekten in seinem Buch Der Ursprung der Arten folgendermaßen:
Wäre eine Arbeiterameise oder ein anderes geschlechtsloses Insekt ein gewöhnliches Tier, würde ich sofort akzeptieren, dass alles über die natürliche Selektion Schritt für Schritt in Erfahrung gebracht wurde und die nächste Generation mit jeweils kleinen Veränderungen auf die Welt kommt und deren Sperma sich erneut verändert und wiederum ausgewählt wird usw. Doch die Arbeiterameise unterscheidet sich stark von ihren Eltern und ist darüber hinaus komplett unfruchtbar. Daher kann nicht davon die Rede sein, dass Veränderungen im Körperbau oder des Instinkts mittels des Spermas weitergegeben wurden. Man könnte natürlich fragen, wie man das mit der Theorie der natürlichen Selektion in Einklang bringen lässt.9
Ebenso wie die Arbeiterameisen, die die Aufmerksamkeit Darwins auf sich gezogen haben, sind auch bei den Termiten alle Arbeiter unfruchtbar. Das ist aus Sicht der Evolutionisten eine Tatsache, die unmöglich zu erklären ist.
Außerdem haben aus Sicht der Evolutionstheorie Fähigkeiten, die ein Tier im Laufe seines Lebens erwirbt, erlernte positive Verhaltensweisen und gewonnene Erfahrungen – wir haben bereits zuvor erklärt, dass dies nicht der Fall sein kann –  keinen Wert.  Der evolutionistische Prof. Dr. Ali Demirsoy hat zu diesem Thema folgenden Kommentar abgegeben:
… Wie wir bereits zuvor erwähnt haben, spielt das erfolgreiche Leben eines Individuums für die Evolution keine bedeutende Rolle. Wichtig ist, dass es in der Zeit möglichst viel Sperma in den Genpool bekommt. Ein Individuum kann so lange leben wie es will, wenn es kein Sperma produziert, so spielt es in Bezug auf die Evolution keine Rolle. Daher wird der Tot eines solchen Individuums als „genetischer Tod“ bezeichnet.10
„Genetischer Tod“ bedeutet, dass der Stamm dieses Lebewesens ausgestorben ist. Doch wenn wir die Arbeitertermiten betrachten, sehen wir, dass die Aussagen der Evolutionisten Lügen gestraft werden und sie seit Millionen von Jahren ohne Veränderung existieren können, obwohl sie unfruchtbar sind. 
Wie wir anhand der Beispiele gesehen haben, lässt sich das Verhalten von Termiten, Ameisen, Bienen und anderen in Verbänden lebenden Tieren nicht mit einem Evolutionsmechanismus wie der natürlichen Selektion erklären. Es gibt nur eine Erklärung und die ist der Schöpfer, Der alle belebten und unbelebten Existenzen auf Erden erschaffen hat. Gott, Der für alles Kraft hat, der unvergleichlich ist und Herr über unvergleichliche Weisheit ist.
Der eigentliche Grund für die Ordnung im Bau
Jedes einzelne Mitglied einer Termitenkolonie weiß genau, welche Aufgabe es zu erfüllen hat und kommt dieser nach. Niemals würden sie sich egoistisch verhalten. Daher herrscht innerhalb ihrer Kolonien absolute Ordnung.
Auch das ist eine Besonderheit der staatenbildende Insekten, über die man nachdenken sollte. Man möge beachten, dass in Bezug auf die Ordnung in den Termitennestern und in Bezug auf deren Fortbestehen eine höchst wichtige Größe gibt: Die Termiten sind opferbereit…
Man begegnet häufig Tieren, die sich für ihre Jungen oder andere Tiere aufopfern, in Gefahr begeben oder ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen. Es gibt so viele Beispiele für opferbereites Verhalten bei Tieren, dass die evolutionistischen Wissenschaftler offen dazu Stellung nehmen mussten.
Beispielsweise Peter Kropotkin mit Mutual Aid, wo das Verhalten zwischen Tieren thematisiert wird.In seinem Buch mit dem Titel A Factor in Evolution beschreibt er, was für einen großen Erfolg Ameisen und Termiten dadurch erzielen, dass sie sich gegenseitig helfen:
Die wunderbaren Hügel und Bauten der Ameisen und Termiten würden noch erhabener wirken, wenn sie in derselben Größe wie die der Menschen wären. Asphaltierte Straßen, Galerien, breite Gänge, Getreidespeicher, Getreidefelder, Erntearbeit, schlaue Methoden für die Pflege der Eier und Larven... und zuletzt ihr Mut und ihr erhabener Verstand, sind ein Ergebnis ihrer gegenseitigen Hilfsbereitschaft.11
Außerdem gibt es einen weiteren Vorteil, dem man beachten sollte: Die zuvor von dem evolutionistischen Autoren beschriebene „gegenseitige Hilfe“ ist eine Verhaltensweise, Insekten durchgeführt wird, die man als Termiten bezeichnet und die lediglich ein paar Zentimeter groß sind, blind und nicht über Denkfähigkeit verfügen. Sicherlich wird es als normal betrachtet, wenn Menschen sich gegenseitig helfen, gemeinsam Pläne schmieden und umsetzen, neue Systeme entwickeln, die ihr Leben vereinfachen und Technologie erweitern. Doch wenn ein Käfer dasselbe tut, dann wird das nicht mehr als natürlich empfunden. Wenn ein Lebewesen, das nicht über Denkfähigkeit verfügt Verstand aufweist, so bedeutet dies, dass eine Macht es lenken muss. Und hier gibt es auch eine Macht, die die Termiten leitet, die sie dazu bringt schlaue Pläne zu schmieden und die sie dazu veranlasst sich aufopfernd zu verhalten.
Diese Macht ist die Macht des Höchsten Gott, Der unendliche Weisheit und Verstand hat.

DIE TERMITENARMEE


Die größte Angst aller Staaten besteht darin, dass Krieg oder innere Unruhen ausbrechen. Um sich gegen diese Gefahr zu schützen, werden ständig neue Ideen und Projekte entwickelt. Die Staaten legen ständig neue Verteidigungsstrategien fest. Die Verteidigungsministerien verwenden einen großen Anteil ihres Budgets für die Entwicklung von Verteidigung und Strategien.
Es gibt ein Lebewesen, das ähnliche Bemühungen in die Verteidigung investiert wie der Mensch. Insbesondere Tiere, die in Kolonien leben, haben eine Armee. In diesem Heer, was man als komplett ausgerüstet bezeichnen kann, gibt es Soldaten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die Verteidigungsstrategien, die von diesen Soldaten angewendet werden, sind ausgesprochen intelligent. Die auffälligste Eigenschaft in den Heeren von staatenbildende Insekten besteht darin, dass jedes Individuum alles unternimmt, um seine Pflicht zu erfüllen und dafür sogar sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Die Termiten haben ebenfalls Heere, die sich aus Soldatengruppen zusammensetzen. Die Soldatentermiten ähneln den übrigen Termiten, sind einige Zentimeter lang, haben einen weichen Körper, sind blind und haben keine Flügel. Die Methoden, welche sie trotz ihres Körperbaus verwenden, sind ausgesprochen erstaunlich.
Soldatentermiten
Die einzige Aufgabe der Soldaten besteht darin, die Kolonie zu verteidigen. Das Miniaturverteidigungsheer der Termitenkolonie sieht jeder Gefahr ins Auge, um das Nest zu schützen und würde dafür auch das eigene Leben opfern. Für die Soldaten spielt die Größe des Angreifers keine Rolle. Wenn beispielsweise der Bau von Ameisen oder Ameisenfressern angegriffen wird, bildet sich sofort ein „Selbstmordkommando“, welches die Gefahr beseitigt. Hier ist der Begriff „Selbstmordkommando“ ausgesprochen wichtig. Denn die meisten Soldaten werden während der Verteidigung sterben. Dieses aufopferungsfreudige Verhalten der Termiten werden wir in den späteren Kapiteln näher betrachten.
Die Soldatentermiten haben je nach Untergattung einen anderen Körperbau, allerdings sind alle so gestaltet, dass sie für ihre Aufgabe absolut geeignet sind. Die afrikanischen Termiten haben beispielsweise Zähne so scharf wie Rasierklingen, die Termiten in Südamerika haben einen langen, starken Unterkiefer um ihre Feinde zu töten und eine Art in Malaysia hat eine gelbe Flüssigkeit, die sie zu einem Selbstmordattentäter macht. Eine Ausnahme bilden einige Arten in Afrika und Südamerika, wo die Arbeitertermiten die Kolonien  beschützen. Die Arbeiter versprühen ein Sekret aus ihrem Darm. Doch dadurch explodieren ihre inneren Organe und sie sterben.12
Fast alle Arbeitertermiten haben große und muskulöse Kiefer. Diese verwenden sie dazu ihre Feinde bei einem Angriff zu beißen und zu zerstückeln. Anhand der Kopfgröße unterscheiden sich Soldatentermiten entsprechend ihrer Untergattung, auch wenn sie sich in Bezug auf den Kieferbau alle ähneln. Doch manchmal ist dieser Unterschied sehr bemerkenswert. Manche Soldaten haben lange Nasen, bei anderen Untergattungen haben die Termiten einen kräftigen und harten Kopf.
Aufgrund dieser körperlichen Unterschiede haben die Termiten auch verschiedene Kriegstechniken. Diejenigen beispielsweise, die lange Nasen haben, verwenden diese um auf den Angreifer eine klebrige Flüssigkeit zu versprühen.13 Diejenigen, die einen festen und starken Kopf haben, verhindern, dass Feinde in den Bau eindringen können, indem sie mit ihren Köpfen die Öffnung versperren. So errichten sie mit ihren eigenen Körpern unüberwindbare Barrikaden. Die kapselförmigen Köpfe sind gemessen an ihrer Körpergröße erstaunlich groß. Trotz ihres plumpen Erscheinungsbildes haben sie eine unerwartete Fähigkeit zur Verteidigung.
Die Kriegsstrategien der Termiten

Wie die meisten anderen Bewohner der Kolonie sind die Soldaten blind. Sie können aber sehr leicht mit chemischen Waffen ihre Feinde bezwingen. Während Millionen Jahren produzierten Termiten giftige Substanzen, welche die menschliche Technologie erst jetzt herzustellen beginnt.
Für das Leben in der Kolonie ist Sicherheit ausgesprochen wichtig. Termiten verwenden unterschiedliche Kriegsstrategien gegen ihre Feinde, meist verwenden sie chemische Waffen. Diese Strategien lassen sich folgendermaßen klassifizieren:
* Den Fein lähmen,
* Sich als Selbstmordattentäter auf dem Feind zur Explosion bringen,
* Den Feind mit den scharfen Kiefern verletzen,
* Mit Gift den Körper des Angreifers zerstören.
All dies können die Termiten dank ihrer besonderen Ausstattung meistern. Hierbei sollte ein sehr wichtiger Punkt nicht außer Acht gelassen werden: Chemische Waffen werden heute von Wissenschaftlern mit Hilfe der modernsten Technologie entwickelt und hergestellt. Außerdem wird hart daran gearbeitet einfache chemische Stoffe herzustellen. Daher muss eine Antwort auf die Frage gefunden werden, woher die Termiten ihre chemischen Waffen an ihrem Körper haben. Laut der Evolutionstheorie haben sich diese chemischen Waffen von selber, also durch Zufall entwickelt. Doch wenn man nur etwas darüber nachdenkt wird es offensichtlich, dass diese Aussage unlogisch ist.
Die Aussage der Evolutionstheorie lautet, dass die ersten Termiten über keine dieser Eigenschaften verfügt hätten, dass sie beispielsweise nicht über ein System zur Herstellung von Chemikalien verfügt haben. Dies soll sich langsam und Schrittweise durch eine Verkettung von Zufällen später entwickelt haben. Doch wie wir anhand der detaillierten Beispiele auf den folgenden Seiten sehen werden, steht diese Aussage in jeder Hinsicht im Widerspruch zu Verstand und Logik.

Die Menschen arbeiten lange Stunden in Laboratorien, um chemische Substanzen herzustellen. Gott gab den Termiten die Fähigkeit, dies in ihren Körpern zu tun.
Zuerst müssen an den Termiten gleichzeitig die chemische Substanz und das Organ, in dem sie sich befindet, entwickeln, damit dieses Chemiewaffensystem funktionieren kann. Gleichzeitig muss dieses Organ über einen Schutz verfügen der verhindert, dass das Gift in die übrigen Teile des Körpers eindringt. Außerdem muss bei einigen Termitenarten, die das Gift bis zum Kopf transportieren, gleichzeitig auch eine entsprechende Leitung vom Körper dorthin existieren, die ebenfalls nicht von dem Gift in Mitleidenschaft gezogen werden darf. Außerdem braucht das Tier ein Muskelsystem oder eine mechanische Anordnung usw. um dem Angreifer das Gift ins Gesicht sprühen zu können.
Die Evolutionisten behaupten, dass diese Systeme und Organe sich aufgrund von Zufällen entwickelt haben. Der Zufall hat wie auch immer die genaue Formel für die chemische Substanz gefunden, dann hat er dafür gesorgt, dass im Körper der ersten Termiten ein System entsteht, das diesen Stoff produzieren kann, dann trafen andere Zufälle ein und die chemische Substanz wurde hervorgebracht und Organe und andere Systeme im Termitenkörper erlangten die Besonderheit, dass das Gift ihnen nichts anhaben kann und indem ein Zufall den nächsten jagte sind nach Millionen von Jahren, sogar hunderten von Millionen Jahren, sind  am Ende die Termiten entstanden.
Je mehr Details man zu dieser Märchenstunde hinzufügt, desto deutlicher wird, wie unlogisch diese Aussagen sind. Zuerst können Zufälle keine Existenz hervorbringen, sicherlich kein komplettes Lebewesen und nicht mal eine einzige Zelle eines einzigen Lebewesens. Wenn die Zellen eines Lebewesens entstehen und diese sich später zu einem Organ verbinden und diese Organe entsprechende Besonderheiten gewinnen, so müssen die Informationen dafür in den Zellen als Code eingespeichert werden, damit alle Lebewesen dieser Art über dieselbe Eigenschaft verfügen können. Das ist natürlich nicht möglich.
Die Termiten können sich nicht, wie es die Evolutionisten behaupten, Schritt für Schritt über einen längeren Zeitraum entwickelt haben. Wenn bei dem chemischen Abwehrsystem beispielsweise nur ein einziges Teil fehlt, so kann dieses nicht verwendet werden, würde die Termite sogar töten. Daher gibt es nur eine einzige Erklärung. Das chemische Abwehrsystem der Termite muss sich als Ganzes entwickelt haben. Die Termiten müssen es also von Beginn ihrer Existenz an gehabt haben. Darüber ist es nicht die einzige Besonderheit der Termiten, dass sie chemische Stoffe produzieren und als Waffe verwenden können. Die Termiten sind vollständig mit ihren Nahrungsgewohnheiten und dem damit verbundenen Verdauungssystem und Eigenschaften wie der Fähigkeit der chemischen Kommunikation entstanden. Mit anderen Worten, sie wurden erschaffen. Gott hat alle Lebewesen in der Natur erschaffen und ihnen ihre Eigenschaften geschenkt. Gott hat die höchste Macht und kennt jede Art der Schöpfung.
Sprich: "Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?" Sprich: "Gott." Sprich: "Habt ihr euch etwa Beschützer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?" Sprich: "Ist etwa der Blinde dem Sehenden gleich? Oder sind etwa die Finsternisse und das Licht gleich? Oder haben sie Gott Gefährten gegeben, die erschaffen haben wie Er erschuf, so dass beider Schöpfungen ihnen gleich vorkommen?" Sprich: "Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Und Er ist der Einzige, der Beherrschende."  (Sure ar-Ra'd, 16)

Das Auftragen von Gift
Eine der Methoden der Termiten beim Kampf besteht darin, dass sie Gift auftragen. Einige Termitenarten produzieren in ihrem Körper ein sehr wirksames Gift. Dieses hoch effektive Gift speichern sie im Körper, wo es eine Synthese eingeht, ohne den Termiten Schaden zuzufügen. Das Gift jeder Termitenart ist unterschiedlich gestaltet. Auch die Art der Anwendung ist dabei verschieden.
Die Soldaten der Unterfamilie Rhinotermitiane beispielsweise töten Angreifer, indem sie das Gift auf deren Körper schmieren. Diese Termitenart verfügt über kleinere Unterkiefer, aber lange, pinselähnliche Oberlippen. Dieser spezielle Aufbau des Mundes sorgt dafür, dass die Termiten das Gift besonders effektiv auf den Körper des Feindes auftragen können. Außerdem kann eine Soldatentermite Gift in ihrem Körper lagern, das bis zu 35% ihres Körpergewichts ausmacht. Diese Menge reicht aus, um tausende von Ameisen zu töten.14
Die Rhinotermes Soldaten töten einen Eindringling, indem sie ihn mit Gift beschmieren. 

Das Gebiss des Prorhinotermes sondert ein Gift aus . 
Auch die Prorhinotermes sind eine Termitenart, die zur Verteidigung Gift auftragen. In den Kiefern einer Art die in Florida vorkommt, befindet sich ein Gift namens „Nitroalken“. Die Schedorhinotermes, eine afrikanische Art, produziert ein Gemisch, das als „Vinyl Ketone" bezeichnet wird. Vinyl Ketone ist ein hoch giftiger Stoff, wenn er in die Atemwege gelangt oder geschluckt wird. In den Atemwegen, der Haut oder in den Augen sorgt er für Reizungen. Doch den Termiten fügt dieser Stoff, der auf der Liste der effektivsten Giftstoffe aufgeführt ist und für einen Kollaps des Nervensystems sorgt, keinen Schaden zu.15
Von den Termiten, die chemische Waffen benützen, hat die Spezies der Armitermes eine unterschiedliche Kieferstruktur. Alle Soldaten produzieren unterschiedliche Gifte in ihren Körpern.
 Die Guyana Termiten produzieren B-Ketoaldehyt, das sehr reaktionsfreudig ist. Termiten der Art Armitermes verwenden Gifte die als „Molekularkement“ bezeichnet werden oder Stoffe die Ester oder Lakton genannt werden, als Waffe. Wie wir sehen, basieren alle verwendeten Gifte auf verschiedenen chemischen Formeln.
Die Gemeinsamkeit der Gifte besteht darin, dass sie allesamt „elektrophysisch" sind. Das bedeutet, dass  das Gift mit den vielfältigen biologischen Molekülen im Körper des Feindes eine elektronische Verbindung eingeht und dadurch die Struktur zerstört. Das endet für den Feind tödlich. Die Termiten verwenden diese Gifte, von denen sie weder den Namen kennen, noch wissen welchen Zweck sie erfüllen, seit Millionen von Jahren.
Darüber wollen wir einen Moment nachdenken: Das Lebewesen, welches wir als Termite bezeichnen, ist blind, verbringt den Großteil seines Lebens unter der Erde, verfügt über kein Organ, welches wir als Gehirn bezeichnen könnten und ist nur einige Zentimeter groß. Doch im Körper dieses Insekts befindet sich ein Sekret, welches die Körpersysteme seines Feindes lahm legen kann. Wäre es möglich zu behaupten, dass eine Termite ein solches System aus eigenem Antrieb anlegen kann? Wenn jemand so etwas Ihnen gegenüber behauptet, dann erzählen Sie ihm folgendes:
„Früher hatte die Termiten nicht ein solches System, aber eines schönen Tages hat eine Termite beschlossen, eine Methode zu entwickeln, um sich gegen den Angriff von Feinden zu schützen. Es erschien ihr am effektivsten, die körperinternen Systeme des Feindes zu zerstören. Denn viele der Feinde sind größer und stärker als die Termiten selber. Daher beschloss sie, in ihrem Körper Gift zu produzieren. Sie überlegte sich, dass sie auf diese Art ohne viel Energie zu verschwenden ihr Gegenüber außer Gefecht setzen können, indem sie es vergiftet. Sie entwickelte verschiedene Formeln für Gifte. Sie speicherten die dafür notwendigen Stoffe in einer speziellen Drüse in ihrem Körper, die plötzlich da war, und begannen mit der Giftproduktion. Zuvor vergas sie natürlich nicht Maßnahmen zu ergreifen, damit das Gift in den Drüsen ihr selber keinen Schaden zufügen würde. Außerdem hat sie einen Körperbau entwickelt der ihr ermöglichte das Gift aus ihrem Körper nach draußen zu transportieren, ohne dass ihr selber dabei Schaden zugefügt wird…“
Das oben aufgeführte Szenario ist so unlogisch und entbehrt jedweden Verstandes, dass sogar ein kleines Kind nicht daran glauben würde. Natürlich ist es nicht möglich, dass eine Termite Entscheidungen fällt und mit großem Erfolg chemische Vorgänge durchführen kann. Doch das Szenario, welche die Evolutionisten in den Raum stellen, unterscheidet sich von dem oben erwähnten in keiner Weise. Auch sie behauptet, dass die Termiten früher nicht über ein System verfügten, das Gift produzieren kann und dieses entwickelten, als sie danach Bedarf verspürten. Um genau zu sein behaupten die Evolutionisten, dass es sich aus Zufall entwickelt hätte. Doch sie wissen nicht, dass weder ein blinder und unbewusster Prozess genannt Zufall, noch eine Termite in der Lage ist, so ein System auszudenken, zu planen und entstehen zu lassen. Dieses Verteidigungssystem wurde den Termiten vom Schöpfer des Himmels und der Erde und allem was dazwischen ist, von Gott, geschenkt.

Eine weitere erstaunliche Verteidigungsmethode
Die Macrotermitinae leben in Afrika und legen ihre Bauten in Form von großen Hügeln an. Bei dieser Art ist eine Gruppe von Weibchen für die Verteidigung des Baus verantwortlich. Diese Weibchen sind unfruchtbar und haben einen kleineren Körper als die übrigen Tiere. Sie sind mit der Aufgabe betraut, dass Angreifer nicht in die Bereiche des Baus vordringen können, in dem sich die Königin mit ihrem großen Körper, die Larven oder das Königspaar befindet. Die Wächterinnen der Königin sind zum Kampf erschaffen. Ihre Köpfe sind wie ein Schild entworfen und sie haben Unterkiefer, die scharf sind wie Schwerter. Das Körpergewicht dieser großen Krieger besteht zu 10 Prozent aus Drüsenflüssigkeit. Dieses Sekret, das aus einer langen Karbonverbindung besteht, so wie Alkaline und Alkale, tragen sie in einer Drüse an der Vorderseite ihres Körpers. Wenn ein Fein die Termiten angreift, begeht er damit einen großen Fehler. Denn der Preis, wenn er die Kolonie angreift, besteht nicht in ein paar Kratzern. Die Soldatentermiten verletzen ihren Feind während des Angriffs mit ihren scharfen Kiefern. Doch dabei bleibt es nicht. Sie spritzen ihren Feinden in die während des Kampfes geschlagenen Wunden eine chemische Mischung, die aus Alkalinen und Alkanen und öligem Parafin besteht.16 Es hat die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen, dass die Feinde meist nach einer Weile starben, auch wenn ihre Verletzungen nicht tödlich waren.
Forscher, die sich mit dieser interessanten Tatsache beschäftigt haben, haben eine sehr erstaunliche Entdeckung gemacht. Die Angreifer, die von den Termiten verletzt wurden, ließen ihr Leben nicht aufgrund der Größe der Verletzung, sondern wegen des Blutverlustes. Denn die Flüssigkeit, welche die Termiten versprühen, blockiert die Blutgerinnung des Feindes. Die Ameisen, welche zu den Feinden der Termiten zählen, verfügen über eine Körperflüssigkeit, die als Hemolymphe bezeichnet wird. Wenn sie verwundet werden, setzt dies die Blutgerinnung in Gang und sorgt dafür, dass verschiedene chemische Stoffe ausgeschüttet werden, welche die Heilung unterstützen. Und genau diesen chemischen Stoff setzt das Gift der Termiten außer Kraft.17
Egal wie gross der Angreifer auch sein mag, die Soldaten verteidigen sich ohne Zögern. Oben kann man einen Soldaten sehen, der sich gegen eine viel größere Ameise verteidigt.
Es ist ohne Frage ein Beweis für die Schöpfung, wenn ein 1-2 cm kleines Insekt die Sekrete im Körperinneren eines anderen Insekts kennt und darüber hinaus auch noch die entsprechende Formel, um diese außer Kraft zu setzen und auch noch in seinem eigenen Körper einen dem entsprechenden Stoff produziert. Selbst für den Menschen ist es unmöglich ohne Forschung zu betreiben und Versuche durchzuführen herauszufinden, über welche Besonderheiten der Körper eines anderen Lebewesens verfügt und wie man diese vernichten kann. Damit ein Mensch dies bewerkstelligen kann, muss er zuerst eine Ausbildung auf diesem Gebiet genießen und dann den anatomischen Aufbau des Lebewesens studieren. Und selbst das wird noch nicht ausreichen. Um anhand der gefundenen Informationen den notwendigen Stoff zu produzieren, muss er erneut Arbeiten durchführen, erneut Wissen erlangen.
Die bekannten chemischen Stoffe werden mit Hilfe technischer Geräte, unter ständiger Kontrolle und in besonderer Umgebung von Spezialisten produziert. Dabei produzieren die Termiten diese chemischen Stoffe ganz ohne Hilfsmittel im Inneren ihres Körpers.
Natürlich gibt es noch sehr viele weitere Einzelheiten bei diesem Vorgang. Aber die Wirklichkeit ist offensichtlich. Es ist unmöglich, dass ein Insekt wie eine Termite ein solches System ganz alleine entwickelt und die Formel für die chemische Verbindung herausfindet. Gott hat die Termiten erschaffen. Es ist Gott, Der ihnen die Inspiration schenkt, was sie wie machen müssen. So wie alle anderen Lebewesen auch, handeln auch die Termiten dank Gottes Inspiration. Gott hat diese Wahrheit in einem Vers bekannt gegeben:
...  Kein Lebewesen gibt es auf Erden, das Er nicht am Schopf erfasst... (Sure Hud, 56)

Das Versprühen von Klebstoff und klebriger Flüssigkeit
Viele Termitenarten, die in den Tropen leben – das sind rund 500 der etwa 2000 Termitenarten auf der Welt – haben Soldaten, die eine klebrige Flüssigkeit versprühen. Hier gibt es zwei Punkte, die der Beachtung wert sind. Zum einen produzieren die Soldatentermiten eine chemische Verbindung in ihrem Körper und machen diese klebrig. Das ist sehr wichtig: denn die Flüssigkeit, welche einige Soldaten versprühen ist so effektiv, dass sie Metall auflöst und kleinere Löcher sogar in Beton schlagen kann.18 Doch dieser höchst gefährliche Leim fügt den Termiten selber, die ihn in ihrem Körper produzieren und speichern, keinen Schaden zu.
Der zweite wichtige Punkt besteht in der Methode, wie die Termiten diese Waffe anwenden. Die Soldaten versprühen den Klebstoff mit Hilfe eines „Nasus“ genannten Schlauches, den sie speziell an der Vorderseite ihrer Köpfe dafür haben. Die Termite verwendet den Leim wie ein Spray und sprüht es auf den Angreifer. Dieser wird dadurch ohnmächtig und außer Gefecht gesetzt. Das nutzen die Soldaten aus und starten einen zweiten Angriff, bevor die Wirkung der klebrigen Flüssigkeit nachlässt. Bei dieser zweiten Stufe töten die Termiten ihren Angreifer und lähmen ihn.19
Um ein Ergebnis zu erzielen und den Feind zu überwältigen, müssen sie einen gezielten Schlag ausüben. Doch die Soldaten sind ebenso blind, wie die übrigen Termiten. Wie kann es dann sein, dass sie einen gezielten Schlag ausüben können?
Ein Soldat mit einer Bazooka. Die Kanäle in dem Kopf einer Termite funktionieren wie eine Bazooka. In Momenten der Gefahr spritzt sie eine klebrige Flüssigkeit auf den Feind. Obwohl die Termite blind ist, kann sie einen Feind in einer Entfernung von einigen Zentimetern (Zoll) treffen.
Das System, über welches die Termiten verfügen, ist höchst perfekt. Man könnte den Schlauch, die Drüse und die Antennen, die zusammen arbeiten, mit einer Waffe vergleichen, die mit Hilfe von einem Radarnetz arbeitet. Radarwaffen können ihr Ziel verfolgen. Auf diese Art schießen sie sich auf ihr Ziel ein und erreichen es letztendlich. Und dank dieser Antennen, die genau wie eine Radarwaffe arbeiten, verfehlen die blinden Termiten ihr Ziel so gut wie niemals.
Neben diesem perfekten System, über welches die Termiten verfügen, entdecken wir auch einen spannenden Punkt, wenn wir den molekularen Aufbau ihrer chemischen Waffe näher betrachten. Diese Chemikalie besteht aus einer Karbonverbindung. Wie haben die Termiten die Formel für diese chemische Zusammensetzung gefunden? Von wem stammt diese Formel? Alle diese Fragen sollen den Leser zum Nachdenken anregen.
In den modernsten Laboratorien arbeiten viele Biochemiker an der Entwicklung neuer Chemiewaffen. Die einen produzieren neue Formeln, andere realisieren diese Formeln und führen eine Vielzahl von Experimenten durch. Um neue chemische Stoffe produzieren zu können, muss der Mensch im Vergleich zu den Termiten, die eine höchst komplexe chemische Verbindung bei Bedarf einfach in ihrem Körper produzieren können, sehr schwierige Arbeiten durchführen und unendliche Investitionen tätigen. Außerdem wissen die Termiten, wie sie diesen Stoff als Waffe gegen ihre Feinde meisterlich einsetzen können. Das ist ein Mittel, das den Menschen zu tiefem Nachdenken verhilft. Jeder Mensch, der seinen Verstand und sein Gewissen benutzt, wird sofort verstehen, dass ein Lebewesen, das über eine so reichhaltige Ausstattung verfügt, nicht durch Zufall entstanden sein kann.
Und an wie vielen Zeichen in den Himmeln und auf Erden gehen sie achtlos vorüber? Und die meisten von ihnen glauben nicht an Gott, ohne Ihm (zugleich) Gefährten zur Seite zu stellen.  (Sure Yusuf, 105-106)
Selbstmordkrieger bei den Termiten
Bei vielen Termitenarten sehen die Soldaten ohne zu zögern offen dem Tod ins Auge, wenn es darum geht die Kolonie vor Schaden zu bewahren. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang eine Art, die im Regenwald von Malaysia lebt. Diese Termiten sind aufgrund ihrer Anatomie und ihrem Verhalten wie eine „bewegliche Bombe“. Eine besondere Blase in ihrem Körper ist mit einer chemischen Flüssigkeit gefüllt, die den Feind außer Gefecht setzt.  Wenn eine Termite während des Kampfes von einer Ameise oder einem anderen Feind angegriffen wird, spannt sie ihre Bauchmuskeln an, damit der Flüssigkeitsbehälter zerreißt und färbt den Angreifer mit einer dicklichen, gelben Flüssigkeit ein.20
Ein weiteres interessantes Beispiel für die Kampftechniken der Termiten bietet eine Arbeitertermite, die in Südamerika vorkommt. Diese Termiten versprühen eine Flüssigkeit, welche sie in ihren Gedärmen aufbewahren, auf ihre Angreifer. Doch dadurch zerfetzen ihre inneren Organe und sie sterben.21
Wie also kann ein Insekt sein Leben opfern, wenn die Welt, wie die Evolutionisten es behaupten, ein Feld ist, in welchem der Kampf ums Überleben vorherrscht und jedes Tier versucht das andere zu überwinden?
Die Opferbereitschaft der Termiten straft die Evolutionstheorie lügen
Die Opferbereitschaft der Termiten straft die Aussage Charles Darwins, dass „nur der Stärkste überlebt“ lügen. Die Aussage der natürlichen Selektion, die sich in dem Satz „der Starke überlebt, der Schwache stirbt" manifestiert, ist eine der Grundaussagen der Evolutionstheorie. Die Grundlage dieses Mechanismus, den Darwin hervorgebracht hat, besteht darin, dass die Starken ihr Leben und die Art fortsetzen, die anderen aber ausgerottet werden. Entsprechend dieser Behauptung ist die Natur ein Ort, an dem die Lebewesen sich untereinander messen und die Schwachen von den Starken vernichtet werden. Der Mechanismus der natürlichen Selektion geht davon aus, dass ein Lebewesen nur an sein eigenes Futter, seine eigene Behausung und seine eigene Sicherheit denkt. 
Doch nicht nur die Termiten, auch die anderen Lebewesen strafen durch ihre Opferbereitschaft diese Aussage lügen. Wäre diese Aussage der Evolutionisten zutreffend, müssten sich die Lebewesen in der Natur in einem ständigen Kampf befinden und Begriffe wie Opferbereitschaft, Selbstlosigkeit und Kooperation würden nicht existieren. Doch wie wir bei den Termiten gesehen haben, herrscht in der Natur nicht ausschließlich Krieg, ganz im Gegenteil, in den Kolonien herrscht eine Struktur, in welcher das Individuum seinen eigenen Tot in Kauf nimmt, um die anderen zu schützen.
In der Natur begeben sich viele Tiere in Gefahr um die Mitglieder ihrer Herde oder ihres Schwarms zu beschützen und sind opferbereit, manche Tiere weisen auch selbstloses Verhalten gegenüber Vertretern anderer Arten auf.
John Maynard Smith, seines Zeichens ein berühmter Vertreter der Evolutionstheorie, hat den Konflikt, der den Evolutionisten durch das opferbereite Verhalten der Tiere entsteht, folgendermaßen zusammengefasst:
Wenn die natürliche Selektion eine Wahl ist, die die Lebensmöglichkeit und die Garantie auf Fortpflanzung vermehren soll, wie erklären wir dann Verhaltensweisen, bei denen Aufopferung stattfindet? 22
Geben wir auch ein Beispiel der Evolutionisten in der Türkei. Prof. Dr. Cemal Yildirim ist einer der heißesten Verfechter der Evolution in der Türkei. In seinem Buch Evrim Kurami ve Bagnazlik (Die Evolutionstheorie und der Fanatismus) hat er am Beispiel der Liebe zwischen Muttertieren und ihren Jungen eingestanden, dass man tierisches Verhalten nicht mit Selektion erklären kann:
Besteht die Möglichkeit die Mutterliebe mit einer blinden Ordnung (natürliche Selektion), die keinen seelischen Anteil hat, zu erklären? Es wäre zweifelsfrei mutig zu behaupten, dass die Biologen (übrigens die Darwinisten) hierauf eine befriedigende Antwort hätten.23
Die Tatsache, dass die Evolutionstheorie im Angesicht von opferbereitem Verhalten bei Tieren in Erklärungsnot gerät, weist auf eine sehr offensichtliche Tatsache hin. Es gibt nur eine Erklärung dafür, wie ein Lebewesen, das weder über Verstand noch Bewusstsein verfügt, selbstloses Verhalten wie Zärtlichkeit, Barmherzigkeit, Opferbereitschaft und Schutzinstinkt aufweisen kann. Gott hat den Lebewesen diese Eigenschaften verliehen. Gott hat uns im Quran einige Lebewesen als Beispiel gezeigt und uns wissen lassen, dass diese dank Seiner Inspiration handeln. Vögel, Schmetterlinge, Ameisen, Tiger, Elefanten, Wale, Giraffen – kurz gesagt alle Lebewesen in der Natur, handeln durch die Inspiration Gottes. Jedes beseelte und unbeseelte Wesen im Universum existiert durch Gottes Wunsch. Alles was wir in unserer Umgebung sehen, beweist die endlose Macht und Weisheit Gottes und dass er all dies ganz alleine erschaffen hat. Das ist für einen Menschen, der seinen Verstand gebraucht, eine offensichtliche Wahrheit. In einem Vers weist Gott folgendermaßen auf diese Wahrheit hin:
Er sprach: "(Er ist) der Herr des Ostens und des Westens und was zwischen beiden ist, wenn ihr nur begreifen wolltet!" (Sure asch-Schu'ara', 28)

EIN INTERESSANTES SYSTEM FÜR DIE ERNÄHRUNG


Die Termiten unterscheiden sich in ihrer Ernährung von allen anderen Lebewesen. Ihre Nahrungsgrundlage besteht aus Zellulose. Zellulose ist ein energiereiches Kohlehydrat, welches sich in Grünpflanzen befindet. Doch weil es eine feste und unlösliche Struktur hat, kann sie von den meisten Lebewesen nicht verdaut werden.
Die Verdauungsenzyme der meisten Lebewesen können diese feste Kohlehydratverbindung nicht auflösen. Die Termiten zählen zu den wenigen, welche über die Fähigkeit verfügen die Zellulose aufspalten zu können. Daher ernähren sie sich von Hölzern, welche unverdaulich erscheinen.
Doch es gibt einen Punkt, der die interessante Ernährungsweise der Termiten noch spannender macht. Eigentlich sind es gar nicht die Termiten selber, welche über die Fähigkeit verfügen die Zellulose aufzuspalten. Die Termiten können die Zellulose dank Mikroorganismen, die in ihrem Verdauungsapparat leben, aufspalten.24
Diese winzigen Lebewesen führen die komplexe chemische Aufgabe folgendermaßen durch:
Ein weiteres Gleichgewicht innerhalb des Gleichgewichts: Symbiose
Eines der vielen Beispiele für Zusammenleben in der Natur stellen auch die Termiten dar mit den Mikroorganismen dar, die symbiotisch in ihrem Verdauungssystem leben. Die Geißeltierchen (Protozoen) leben im Darm der Termiten und durch Enzyme, die sie produzieren, können sie die Zellulose im Holz aufspalten und dadurch so aufbereiten, dass sowohl sie selber als auch ihre Wirtstiere die Zellulose als Nahrung verwenden können. Mit anderen Worten, sie wandeln die Zellulose in Zucker um. Dieser Prozess wird in einem besonderen Teil des Termitendarms durchgeführt. Dieser wird als „Gärkammer“ bezeichnet und ist relativ geräumig. Die Einzeller vermehren sich schnell im Darm der Termiten und versorgen ihre Wirte durch die Fermentation sowohl mit Kohlehydraten als auch mit Protein.25
Diese Einzeller (Protozoen) können alleine nicht überleben und sind daher an Termiten und andere Insekten gebunden. Gleichzeitig könnten die Termiten ohne die Einzeller die Zellulose aus den Holzstücken, von denen sie sich ernähren, nicht verdauen und in Energie umwandeln.
Daher müssen beide Lebewesen gleichzeitig entstanden sein. Wären die Termiten vor den Einzellern aufgetaucht, dann währen sie verhungert, da sie ihre Nahrung nicht hätten verdauen können. Doch auch hier behaupten die Evolutionisten, dass diese Lebewesen sich während der Evolutionsprozesses unterschiedlich entwickelt hätten und sich mit der Zeit zusammengefunden hätten und beschlossen haben, ein symbiotisches Leben zu führen. Daher muss man den Evolutionisten die Frage stellen, wie die Lebewesen überleben konnten, bevor die Termiten und die Protozoen aufeinander getroffen sind.
Termiten fressen Holz. Dank den Mikroorganismen, die in ihren Eingeweiden leben, können Termiten die Zellulose im Holz in Enzyme zerlegen.
Aber die Tatsache, dass zwei Lebewesen gleichzeitig entstanden sein müssen ist in diesem Fall nicht der einzige Konflikt für die Evolutionisten. Eine weitere Behauptung der Evolutionisten besteht darin, dass sich Lebewesen immer weiter entwickeln, um bessere und vorteilhaftere Verhaltensweisen anzunehmen. In diesem Fall entsteht für die Evolutionisten ein großes Hindernis aufgrund der Symbiose zwischen den Termiten und den Protozoen. Warum haben die Termiten nicht versucht die Methode zur Aufspaltung der Zellulose Schritt für Schritt von den Einzellern zu übernehmen, um nicht mehr „abhängig“ zu sein?
Das ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass sich diese beiden Lebewesen, welche eine so unterschiedliche Struktur aufweisen und sich symbiotisch verhalten, niemals aus Zufall entstanden sein könnten. Die Wahrheit, die wir überall erkennen ist, dass auf Erden ein perfektes System arbeitet. Und das weist auf die Existenz einer ordnenden Kraft hin. Es ist Gott, Der das gesamte Universum perfekt erschaffen hat. Gott, der Allmächtige, Der die Bedürfnisse aller Lebewesen auf Erden kennt und sie dem entsprechend mitsamt den notwendigen Systemen erschafft.
Er schenkt den Termiten die Inspiration, wie sie sich ernähren können, Er pflanzt in ihren winzigen Laib eine andere Spezies, damit sie überleben können und Er hat diese mit den Eigenschaften erschaffen, die für die Termiten nützlich sind. Gott hat in einem Vers erläutert, dass alle Lebewesen Ihm obliegen.
Kein Lebewesen gibt es auf Erden, dessen Versorgung Ihm nicht obläge; und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Ruheplatz. Alles ist klar verzeichnet.  (Sure Hud, 6)
Die weiteren Gewohnheiten der Termiten in Bezug auf die Ernährung

Auf der linken Seite sieht man eine Arbeiterin, die die Königin unentwegt füttert. Die Arbeiter geben der Königin das Futter, welches sie bereits verdaut haben. Termitenarbeiter erfüllen diese Arbeit fehlerfrei.  Diese Insekten, wie alle anderen Geschöpfe in der Welt sehen Gott als ihren Schöpfer an.
Eine weitere erstaunliche Besonderheit in Bezug auf die Ernährungsgewohnheiten der Termiten besteht darin, dass die Arbeitertermiten die Königin, den König, die Soldaten und die Larven füttern.

Termiten-Arbeiter (links) füttern und kümmern sich um die Larven. Sie zeigen Aufopferung, indem sie die ganze Kolonie füttern.
 Das ist einer der besten Beweise, dass die Behauptung der Evolutionisten, die „Natur sei nur ein Schlachtfeld“, unhaltbar ist.
Die Arbeitertermiten vergessen kein einziges Mitglied der Kolonie bei ihrer Fütterungsaufgabe. Vor allem die Königin und die Soldaten würden hungern, wenn sie nicht von den Arbeitern gefüttert würden. Insbesondere während die Königin ihre Eier legt, wird ihr Körper sehr schwer und weil sie sich nicht bewegen kann, muss sie von anderen gefüttert werden. Die Köpfe der Soldaten sind speziell für die Verteidigung gestaltet. Für diese Aufgabe sind ihre Kiefer eher geeignet als für die Nahrungsaufnahme, daher müssen sie von den Arbeitern gefüttert werden.
Ebenso müssen die frisch aus den Larven geschlüpften Termiten für einen gewissen Zeitraum gefüttert werden. Die Arbeiter ernähren diese jungen Termiten mit der Nahrung, welche sie in ihrem Magen vorverdaut haben. Das ist ausgesprochen wichtig. Denn auf diese Art übermitteln die Termiten den Jungtieren auch die Mikroorganismen, die sie zum Verdauen von Holz und somit für ihr Überleben brauchen. Nach einer Weile kann der Nachwuchs dank der Protozoen, die er von den Arbeitertermiten erhalten hat, seine Nahrung selber verdauen.26
Wie wir sehen sind viele Mitglieder der Termitenkolonie auf die Pflege der Arbeitertermiten angewiesen. Die Arbeiter weisen eine außergewöhnliche Opferbereitschaft auf und ernähren die Kolonie. Das macht deutlich, dass die Behauptungen der Evolutionstheorie unhaltbar sind. Wenn in der Natur ein Kampf vorherrschen würde und nur die Stärksten überleben, wie die Evolutionisten es behaupten, dann müssten die Arbeiter davon Abstand nehmen die anderen zu füttern oder diese gar töten. Doch die Arbeitertermiten verhalten sich den Behauptungen der Evolutionisten ganz entgegengesetzt und füttern die gesamte Kolonie, ohne es jemals leid zu sein oder davon abzulassen.

Wenn wir auf diese, in Bernstein konservierte 25 Millionen Jahre alte Termite schauen, können wir keinen Unterschied zwischen ihr und den heutigen Termiten sehen. 
Es ist auch überaus erstaunlich, dass die Soldaten ebenfalls von den Arbeitern gefüttert werden. Denn die Soldaten sehen aus wie die kräftigsten Mitarbeiter in der Kolonie. Damit diese kräftigen Individuen am Leben bleiben konnten, waren sie seit Millionen von Jahren an die Arbeiter gebunden und das ist aus dem Blickwinkel der Evolutionisten nicht zu erklären. Wir können das folgendermaßen näher beschreiben:
Wie wir bereits zuvor festgestellt haben, besteht eine der Grundaussagen der Evolutionstheorie darin, dass aufgrund der natürlichen Selektion die Stärksten darum kämpfen zu überleben. Über einen langen Zeitraum hinweg (mehrere Millionen Jahre) komplettieren die Lebewesen ihre mangelhaften Eigenschaften. Diesem Märchen zufolge wäre dann zu erwarten gewesen, dass die Soldatentermiten ihren Mangel ausgleichen und das Ernährungsproblem lösen.  Denn wenn ein Lebewesen von einem anderen abhängig ist, dann ist dies ein Nachteil. Doch wie fossile Funde zeigen, hat sich der Termitenkörper ganz anders als die Evolutionisten es behaupten, in den letzten 250 Millionen Jahren nicht verändert und sie haben immer als Termiten gelebt.
Die Soldaten mit ihrem besonderen Kieferbau, der sie an der Nahrungsaufnahme hindert, die Arbeiter mit ihrem Fleiß und die Königin mit der Eigenschaft Nachwuchs zu gebären, wurden von Gott alle gleichzeitig erschaffen.
Gott offenbart in einem Vers, dass die Arbeitertermiten die Aufgabe, die Er ihnen übertragen hat, mit großer Hingabe erfüllen und die gesamte Kolonie ernähren. Im Quran lässt uns Gott wissen, dass alle Lebewesen unter der Obhut Gottes stehen:
Und wieviele Tiere gibt es, die nichts zu ihrer Versorgung beitragen! Gott versorgt sie und euch. Und Er ist der Hörende, der Wissende. (Sure al-'Ankabut, 60)

KOMMUNIKATION INNERHALB DER TERMITENKOLONIE



Es bedarf einer großen Anstrengung für eine Gruppe von 30 bis 40 Personen, zusammenzuleben. Gute Organisation ist maßgeblich.  Aber unzählige Termiten haben währen Millionen von Jahren ohne Schwierigkeiten und Verwirrung zusammengelebt.
In einer Termitenkolonie herrscht ein perfektes soziales Leben. Die Termiten handeln, als wären sie ein Körper und erledigen alle Aufgaben innerhalb der Kolonie gemeinsam. Wenn man bedenkt, dass manchmal eine Millionen Termiten zusammenleben, erkennt man die Bedeutung eines Kommunikationssystems. Dank eines perfekten Nachrichtensystems können die Arbeitsteilung, die sofortige Organisierung gegen einen Angriff und dessen Abwehr, sowie die übrigen Aufgaben innerhalb der Kolonie ohne Verzögerung durchgeführt werden. Die Kommunikation zwischen den Termiten wird über den Geruch oder den Geschmack von chemischen Signalen hergestellt.
Wollen wir einmal vergleichen, wie der Mensch versuchen würde, die Aufgaben in einer Gesellschaft von einer Millionen Mitgliedern zu organisieren.
Gehen wir einmal davon aus, dass rund eine Millionen Menschen gemeinsam an einem Ort leben und unterschiedliche Aufgaben gemeinsam durchführen, wie es die Termiten tun. Sie müssten beispielsweise für Reinigung und Belüftung sorgen, die Temperatur stabil halten und ihren Nahrungsbedarf decken.
Um diese Aufgaben zu verwirklichen, braucht man viele unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände. Um so viele Menschen zu organisieren braucht es viel Mühe, Zeit und Ausgaben. Damit keine Unruhen entstehen und die Aufgaben nicht verzögert werden, müssen ein Plan und eine Organisation aufgestellt werden. Es muss ein sehr gutes Kommunikationsnetz aufgebaut werden und eine Aufgabenverteilung bestehen. Wenn eine Millionen Menschen wie ein Körper handeln sollen, so ist das eine sehr komplizierte Aufgabe. Selbst wenn eine Gruppe bestehend aus 30-40 Personen zusammenleben möchte, wirft das eine Vielzahl von Problemen auf. Zumindest bedarf es einer bestimmten Zeit, um dies zu organisieren und eine gewisse Ordnung herzustellen.
Der Mensch ist das einzige Wesen auf Erden, das mit Verstand gesegnet ist. Er kann nachdenken, technische Fähigkeiten entwickeln und Pläne schmieden. Die Termiten hingegen sind Insekten  von 1-2 cm Länge. Der Sinn in einem solchen Vergleich besteht darin zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Termiten es schaffen in einer Kolonie zu leben. Das geordnete Leben der Termiten, dessen nähere Details, wie der Bau von Wolkenkratzern oder von Klimaanlagen wir auf den folgenden Seiten näher betrachten werden, kann kein Produkt ihres eigenen Verstandes sein.
Die genannten Aufgaben erfüllen über eine Millionen oder mehr Termiten, ohne dass es dabei zu irgendwelchen Problemen kommt. Das zeigt, dass das Zusammenleben der Termiten sehr gut organisiert ist und sie über ein funktionierendes Kommunikationssystem verfügen. Es drängen sich einige Fragen in Bezug auf dieses Kommunikationssystem auf, das einer Millionen Individuen dazu verhilft wie ein Körper zu handeln. Wie verständigen sich die blinden Termiten? Wie verwirklichen sie die Arbeitsteilung untereinander? Wie errichten sie ihre wunderbaren Wolkenkratzer, ohne dass es zu Chaos kommt? Wie erkennen sie ihre Feinde obwohl sie blind sind? Wie ziehen sie gemeinsam in den Kampf? Die Antworten auf diese Fragen sind der Schlüssel zu einer sehr wichtigen Wahrheit.

Der Ursprung des Kommunikationssystems
Die Termiten bilden ein geordnetes Gesellschaftsleben, das seine Grundlage auf einem detaillierten Austausch von Nachrichten findet, den die Termiten problemlos sicherstellen können. Alle lebensnotwendigen Tätigkeiten wie Bauvorhaben, Futtersuche, Wiedererkennung, Spurenverfolgung, Körperentwicklung, Übergang zum Alarmzustand und zur Verteidigung beim Angriff von Feinden, werden mit Hilfe von chemischen Signalen ermöglicht. Wie andere Insektenarten auch, kommunizieren sie mittels chemischer Signale.
Wie alle Insekten verwenden sie einen chemischen Stoff genannt Pheromon. Jede Kolonie verfügt über ihren eigenen charakteristischen Geruch. Wenn die Kolonie zum Beispiel angegriffen wird, so erfährt die Königin davon mittels eines Sekrets, welches die Arbeiter auf ihre Nahrung schmieren. Daraufhin erteilt sie den Soldaten mittels eines Sekrets, welches sie selber herstellt, den Befehl zum Angriff. Außerdem hinterlassen Arbeitertermiten eine Geruchsspur, anhand derer die anderen leicht eine Nahrungsquelle ausfindig machen können. Dieser Geruch sorgt dafür, dass die anderen Termiten den Ort ebenfalls erreichen können.
Die Anzahl und das Verhältnis innerhalb der Kasten der Kolonie werden wie wir bereits zuvor erwähnt haben, ebenfalls mittels einer chemischen Zusammensetzung kommuniziert. Die Königin bestimmt anhand des Bedarfs der Kolonie, ob die noch nicht ausgereiften Larven Soldaten, Arbeiter oder Anwärter auf König oder Königin werden und lässt die Arbeiter mittels eines Sekrets wissen, zu welcher Klasse die Larven gehören werden.27
Die Termiten verfügen nicht nur über ein System, welches diese chemischen Stoffe herstellen kann, sie haben auch empfindliche Antennen, um diese wahrnehmen zu können. Überall auf den Antennen der Termiten befinden sich Zellen zum Aufnehmen von Gerüchen. Diese Rezeptoren sorgen dafür, dass die Termiten sich gegenseitig wiedererkennen und Insekten einer anderen Art am Geruch feststellen können.
Spezielle Barcodes für Termiten

Hier sehen wir eine Termite, die ein Blatt in ihr Nest trägt. Sie findet ihren Weg, indem sie dem Geruch des Sekrets folgt, welches sie vorher aus den Drüsen in ihrer Brust verteilt hat.
Instekten haben einen Schutzschild, der als „Chitinpanzer" bezeichnet wird. Von dieser Schicht aus verströmen Wasserstoffmoleküle mit einem speziellen Geruch nach außen. Dieser Geruch wird von Drüsen in der Chitinschicht der Käfer produziert. Die Termiten können genau diesen Geruch wahrnehmen und so feststellen, wenn Feinde versuchen in den Bau einzudringen. Wie können die Termiten den Geruch unterscheiden? Die Antwort auf diese Frage können wir anhand eines Vergleichs mit so genannten Barcodes (Sicherheitschiffren) im Bereich Computer und den Termiten liefern.
So wie die Computer, die innerhalb einer Firma für die Sicherheitssysteme verwendet werden die Chiffre auf den Sicherheitspässen erkennen, so unterscheiden auch die Termiten Feinde von ihren Artgenossen. Ihre Antennen sind so empfindlich, dass sie leicht erkennen können, ob eine Termite zu ihrer eigenen Kolonie oder einer anderen gehört. Außerdem hat jede Termitenart, sogar innerhalb einer Art jeder Bau, einen speziellen Geruch. Dass die Termiten diese Gerüche unterscheiden können, weist darauf hin, dass sie „Geruchsspezialisten“ sein müssen. Außerdem sind die Antennen der Termiten einer der besten Kontrollmechanismen für das Sicherheitssystem der Sicherheit des Baus.
Wissenschaftler haben versucht herauszufinden, wie die Termiten Fremdlinge, die versuchen in den Bau einzudringen, erkennen, obwohl sie blind sind. Dabei haben sie an den Gerüchen, welche von den Termiten versprüht werden, chemische Analysen (Spektrometer und Gaschromatographie) durchgeführt. Die chemischen Analysen haben gezeigt, dass die Termiten zweier unterschiedlicher Arten (Beispielsweise die Reticulitermes Santonensis und die Reticulitermes Lacifungus) eindeutlich unterschiedliche Gerüche produzieren.28 
Die Forscher haben daraufhin die Haut einer Termite aus dem Bau A auf die Haut einer Termite aus dem Bau B übertragen und folgendes festgestellt: Die Termiten aus dem Bau A haben die Termite mit dem Geruch aus Bau A bei jedem Versuch den Bau zu betreten heraus geworfen.
Das wichtige hierbei besteht darin, dass die Termiten ihre Eigenschaft als Geruchsspezialisten nicht später erworben haben können. Jede Termite muss gleichzeitig mit diesem System entstanden sein. Denn wenn die blinden Termiten ihre Antennen nicht hätten, könnten sie nicht überleben. Ihr Orientierungssinn, ihre Selbstverteidigung und die Verteidigung des Baus und die Wahrnehmung der Signale der Königin sind alle an die Existenz der Antennen gebunden. Das zeigt uns, dass die Antennen der Termiten, die nötigen Drüsen und das gesamte System gleichzeitig erschaffen worden sein müssen.
Ein Lebewesen, dass ein Sicherheitssystem knacken kann
Die Sicherheitsmaßnahmen der Termiten sind ausgesprochen effektiv. Doch das bedeutet nicht, dass niemals ein Feind ins Innere des Termitenbaus eindringen könnte. Einer Ameisenart gelingt diese Aufgabe trotz sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen. Die Antwort auf die Frage, wie sie dies schafft, lässt den Menschen staunen. Eine Ameisenart aus der Ordnung der Poner knackt den Sicherheitscode der Termiten, indem sie denselben Geruch produziert und hat so Zutritt zu allen Bereichen des Termitenbaus. Weil die Termiten blind sind, halten sie diese betrügerischen Ameisen für ein „Familienmitglied“.
Der Betrug der Ameisen an den Termiten ist ausgesprochen effektiv und zweifelsfrei ein Beispiel für die Schöpfung. Der Erfolg der Ameisen ist sicherlich ein Punkt, über welchen man nachdenken sollte. Zuerst muss eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie die Ameisen den speziellen Geruch der Termiten entdeckt haben. Woher kann ein Lebewesen wissen, aus was sich der chemische Stoff am Körper eines anderen Lebewesens zusammensetzt? Woher kennen die Ameisen das Sicherheitssystem der Termiten? Woher wissen sie, dass sie mit diesem Geruch gemütlich zwischen den Termiten herumspazieren können? Und woher haben die Ameisen noch dazu die Ausstattung, dass sie im Inneren ihres Körpers dieselben chemischen Stoffe produzieren können wie die Termiten?
Es gibt eine gemeinsame Antwort auf alle diese Fragen. Eine Macht hat die Ameisen über das Sicherheitssystem der Termiten informiert. Diese Macht, die sowohl die Struktur der Ameisen als auch der Termiten kennt, ist dieselbe Macht, welche die Ameisen mit dem notwendigen System ausgestattet hat. Diese unvergleichliche Macht, die beide Lebewesen erschaffen hat, ist Gott. Gott weiß alles und kennt jede Art der Schöpfung.
Denn Sein ist, was in den Himmeln und auf Erden ist. Alles gehorcht Ihm. Und Er ist es, der die Schöpfung erstmals hervorbringt. Dann bringt er sie erneut hervor, was Ihm ein leichtes ist. Und Er ist das erhabenste Wesen in den Himmeln und auf Erden. Und Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure ar-Rum, 26-27)
Eine andere Kommunikationsmethode: Geräusch
Geräusche sind eine andere Methode zur Verständigung zwischen den Termiten. Die Soldaten und Arbeiter verursachen eine Vibration, indem sie mit ihren Köpfen auf den Boden der Tunnel klopfen und dadurch dafür sorgen, dass die anderen Termiten im Inneren des Baus zusammenkommen. Die Vibration können die anderen Termiten dank einer hoch empfindlichen Schicht an ihren Beinen empfinden.
Wie wir sehen, wissen die Termiten genau, dass sich die Vibration, die sich durch das Klopfen des Kopfes auf den Tunnelboden sich verbreitet und diese Nachricht von den anderen verstanden wird. Wir können diese Methode der Nachrichtenverbreitung mit dem Morsealphabet vergleichen.29 Natürlich muss man eine besondere Ausbildung genossen haben, wenn man das Morsealphabet verwenden möchte. Natürlich wäre es nicht vorstellbar, dass ein Mensch dieses Alphabet zufällig erlernen könnte und plötzlich wissen würde, welche Bedeutung die Klopfzeichnungen haben. Sowohl derjenige, der die Nachricht sendet, als auch der Empfänger, müssen über fundiertes Wissen auf diesem Gebiet verfügen. Anderenfalls würde die Nachricht keinerlei Bedeutung haben, egal wie wichtig sie ist.
Genauso wenig wie jemand das Morsealphabet von selber gelernt haben kann, so haben auch die Termiten die Bedeutung dieser Chiffre nicht durch Zufall entdeckt. Die Termiten müssen diese Methode der Nachrichtenverbreitung vom Moment ihrer Geburt an kennen. Daher wäre es fern von Verstand und Logik und absolut unwissenschaftlich zu behaupten, dass die Termiten diese Eigenschaft auf ihren eigenen Wunsch hin entwickelt hätten oder durch Zufall erlangt.
Zufälle können keine Empfänger am Körper eines Lebewesens ausbilden. Dank dieser Empfänger können die Signale, die von anderen Lebewesen ausgesendet werden, verstanden werden. Kurz gesagt kann kein Lebewesen dank des Zufalls irgendeine Eigenschaft gewinnen.
Ihr Nachrichtensystem wurde den Termiten beigebracht, genauer gesagt offenbart. Gott hat uns im Quran die Honigbiene als Beispiel gegeben und bekannt gegeben, dass diese Lebewesen dank seines Willens handeln.
Und dein Herr lehrte die Biene: "Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bäumen und in dem, was sie (dafür) erbauen. Dann iss von allen Früchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herrn." Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei für die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Menschen, die nachdenken. (Sure an-Nahl, 68-69)
So wie auch die Honigbienen stehen alle Lebewesen auf Erden unter der Obhut Gottes und sie verneigen ihr Haupt vor Ihm.
DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

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