Der Mensch: ein Lebewesen, das über die Welt nachdenken kann, aus seinen Gedanken eine Schlussfolgerung ziehen kann, begreifen kann und über Bewusstsein verfügt. Daher kann der Mensch planen, voraussehen, Gebäude errichten, die sein Leben vereinfachen, Problemlösungen für die sich verändernden Bedürfnisse finden und umsetzen. Doch sicherlich gibt es Grund zum Nachdenken, wenn ein Lebewesen dasselbe oder gar mehr schaffen kann als der Mensch. Es regt zum Nachdenken an, wenn Lebewesen, die keinen Verstand, kein Bewusstsein und häufig noch nicht ein mal ein Gehirn haben, Bauten anlegen können, die mit denen der Menschen vergleichbar, ja sogar noch überlegen sind.
Es gibt viele Tierarten, die in der Natur zusammen leben und dies vollbringen können. Ameisen, Bienen und Termiten sind nur einige Beispiele dieser als „staatenbildende Insekten“ bezeichneten Arten.
Die Organisation im Leben der Termiten, die den Inhalt dieses Buches bildet, lässt sich mit folgender Gegenüberstellung noch besser verdeutlichen. Die Sozialstrukturen der Termiten sind komplizierter als die der Bienen, enger und organisierter als die der Ameisen und das System im sozialen Leben meist gemeinschaftlicher und verantwortungsvoller als das der Menschen.
In jeder Verhaltensweise der Termiten, von ihrem Nestbau über die Kommunikationsmethoden bis hin zur Verteidigung, zeichnen sich Verstand, Berechnung, Planung und Bewusstsein ab. Berechnung und Planung sind Eigenschaften, die sowohl Verstand als auch Bildung, also Information, benötigen. Das zeigt uns, dass die Termiten aufgrund von Informationen handeln. Woher also weiß jede einzelne Termite vom Moment ihrer Geburt an, was sie zu tun hat und wie hat sie diese Informationen erlangt? Was ist der Ursprung des bewussten Verhaltens, welches die Termiten aufweisen? Welche Begründung kann es haben, dass ein Insekt wie die Termite über Eigenschaften verfügt, die man eigentlich nur dem Menschen zuschreiben würde?
Die Antwort auf diese Fragen wird sich anhand der Beispiele aus dem Leben der Termiten zeigen.
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a) König-Königin
b) Anwärter auf die Stellung von König und Königin
c) Arbeiter
d) Soldaten
Wenn man einen Termitenbau betrachtet, sieht man dort Termiten, die sich auch optisch voneinander unterscheiden. Manche Termiten haben beispielsweise Flügel. Das sind die Jungtiere, die darauf Anwärter sind König oder Königin zu werden und später zum Paarungsflug ausschwärmen. Wenn sie wirklich König oder Königin werden, fallen ihre Flügel ab. Termiten mit starken Kiefern und ohne Flügel sind die Arbeitertermiten, die zahlenmäßig am stärksten vertreten sind. Ihre Aufgabe innerhalb der Kolonie besteht darin das Nest zu bauen, Nahrung zu finden und die Ordnung im Bau im Allgemeinen sicherzustellen. Die einzige Aufgabe der Soldaten, die in geringer Anzahl vorkommen, besteht darin den Bau zu schützen.
Entsprechend der Termitenart haben die Soldaten unterschiedliche Eigenschaften. Die Soldaten einiger Termitenarten verfügen über Drüsen, mit denen sie eine Flüssigkeit verspritzen können, um Angreifer zu vertreiben. Bei einigen Arten haben die Soldaten große Köpfe und riesige Kiefer. Sie greifen jedes Lebewesen an, das versucht in den Bau einzudringen und verjagen es. Die Königin, die sich ebenfalls optisch von den anderen Mitgliedern der Kolonie unterscheidet, hat eine große Bedeutung für die Termiten. Die Vermehrung der Kolonie ist an die Existenz der Königin gebunden. Jetzt wollen wir uns die Königs- und Königinnenanwärter und die anderen Mitarbeiter einer Termitenkolonie näher betrachten.
Geflügelte Königinnen verlassen die Kolonie während der Paarungszeit. Die Flügel sind ein Zeichen für ihre Stärke und helfen ihnen, neue Plätze für eine neue Kolonie zu finden. |
Die Anwärter erwarten den Tag, an dem sie den Bau verlassen werden, in ihrem eigenen dunklen Teil des Baus. Das ist für die Sicherheit der Kolonie und damit kein Chaos entsteht, sehr wichtig. Wenn in der Kolonie mehr als ein Königs- oder Königinnenanwärter auftaucht, so zerstört das die Disziplin und sorgt für Unruhe. Daher treffen die Arbeitertermiten umfassende Maßnahmen, damit sich nur ein König und eine Königin im Bau befinden.
Eine dieser Maßnahmen besteht darin, dass sie die Anwärter in ihrem eigenen Trakt unter Verschluss halten. Doch wenn die Zeit gekommen ist, müssen die Anwärter aus ihrem Bau und dem Nest nach draußen gelangen. Das Verlassen des Nestes wird für die Königs- und Königinnenanwärter durch eigens zu diesem Zweck angelegte Tunnel ermöglicht. So können die Anwärter die Kolonie verlassen, ohne dass irgendeine Unruhe entsteht. Das Ausschwärmen geschieht beim ersten Regen. Den gleichzeitig mit dem Regen entwickeln sich die Flügel der jungen Anwärter und sie können durch den Tunnel hindurch ins Freie gelangen, um nie wieder zurück zu kehren. Die Königs- und Königinnenanwärter können nur schlecht fliegen. Daher kommen sie nicht weiter als 500 Meter vom Nest, falls der Wind sie nicht trägt.1 Während des Fluges werden sie von Tieren und Reptilien getötet. Diejenigen, die am Leben bleiben, werfen nach dem Flug ihre Flügel ab und bauen ein geheimes Nest, um eine neue Kolonie zu gründen. Wenn sie zu König und Königin herangereift sind, beginnen sie eine lebenslange Ehe und vermehren sich, um eine Kolonie zu gründen.
So wie alle Arbeiten in der Kolonie streng verteilt sind, kennen die Termiten auch hier ihre Verantwortung und würden sich niemals dagegen sträuben. Niemals würden die Kandidaten die Kolonie verlassen. Sie sind sich ihrer Aufgabe bewusst und unternehmen alles, um eine neue Kolonie zu gründen.
Wenn König und Königin sich gefunden haben, suchen sie sich einen passenden Ort für die Paarung. Sie graben einen Tunnel und bereiten eine Paarungskammer vor, dann beginnen sie mit dem Bau eines Nests. Zuerst legt die Königin fünf Eier. Die Termiten, die aus diesen Eiern schlüpfen, werden die ersten Arbeiter, die von König und Königin groß gezogen werden.2
Königinnen haben eine unglaubliche Fortpflanzungskraft. Es gibt Termitenarten, bei denen die Königin 30.000 Eier pro Tag legen kann.3 Das bedeutet, dass die Königin alle drei Sekunden ein Ei legt. Sogar eine alte Königin kann alle drei Sekunden ein Ei legen. Termitenköniginnen leben zwischen 25-30 Jahre und produzieren im Laufe dieser Zeit zehn Millionen Eier.
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Wenngleich sich die Königin nicht bewegen kann, so hat sie doch die Ordnung, Sicherheit und jede Art von Bedarf, die in der Kolonie entsteht, unter Kontrolle. (Wie die Königin das ganz alleine schafft, werden wir in den späteren Kapiteln näher betrachten.)
Auf diesem Bild ist die Königin von den Arbeitern umringt. Die Königin legt andauernd Eier, während sie die Arbeiter füttern. Während dieser Fütterungsbeziehung informieren die Arbeiter die Königin, was im Nest passiert. |
Zuvor war die Rede davon, dass die Königin von den Arbeitertermiten gefüttert wird. Während dieser Fütterung übermitteln sie der Königin vollständig alles, was in der Kolonie zur Neige geht. Um diese Informationen weiterzugeben verwenden die Arbeitertermiten ihre Drüsen. Alle Termiten produzieren ein besonderes Sekret in ihrem Körper. Damit können sie ihre Königin über den Zustand der Kolonie informieren. Während eine Arbeitertermite die Königin mit Nahrung versorgt, versteht diese, was für die Kolonie benötigt wird. Wenn beispielsweise im Zuge eines Kampfes ein Verlust an Soldaten stattgefunden hat, so versteht das die Königin durch die chemische Zusammensetzung des Sekrets der Arbeitertermite, die sie füttert.
Wenn der Verlust an Soldaten sehr hoch war, dann wird die Königin als erste Maßnahme dafür sorgen, dass neue Soldaten nachwachsen und eine chemische Zusammensetzung versprühen, die dafür sorgt und mittels der Arbeitertermiten zu den Jungtieren gebracht wird. So wird festgelegt, zu welcher Gruppe die Jungtiere sich entwickeln.
Um zu wissen, was ein Sekret enthält, muss man zuerst eine Flüssigkeitsanalyse durchführen. Dafür braucht man zu allererst ein Labor. Entsprechend des Inhalts der zu analysierenden Flüssigkeit müssen die erforderlichen Geräte zur Verfügung stehen. Natürlich müssen die Personen, die diese Analyse durchführen werden, über Wissen verfügen und eine entsprechende Ausbildung genossen haben. Die Königintermite analysiert das Sekret in ihrem Körper ihr Leben lang und das noch dazu innerhalb von sehr kurzer Zeit. Indem sie eine Flüssigkeit produziert, die dem Bedarf entspricht, sorgt sie für die notwendige Organisation, dank derer hunderttausende von Termiten leben können. Die Termiten, welche den von der Königin versprühten Stoff aufnehmen, kennen ebenfalls den Inhalt und können die geheime Chiffre lösen und dementsprechend handeln. Das bedeutet, dass auch die anderen Termiten in der Kolonie über die Fähigkeit eine Analyse durchzuführen verfügen.
Das ist eines der wundersamen Vorkommnisse in einer Termitenkolonie. In einer Termitenkolonie ist es nicht im Moment der Geburt festgesetzt, welcher Kaste ein Individuum angehören wird, also welche Aufgabe ihm zufällt. Bei der Geburt sind alle Larven gleich. Die Aufgabe und Verantwortung einer Larve wird entsprechend des Bedarfs in diesem Moment durch das Sekret, welches die Königin versprüht und dann von den Arbeitertermiten an die Larven weiter getragen wird, bestimmt.5
Es ist offensichtlich, dass die Termitenkönigin die Fähigkeit hat abzuwägen und entsprechend des Bedarfs an Arbeitern in der Kolonie entscheidet. Doch es gibt nur einen Erklärung für das Denken, Abwägen und Entscheiden, welches die Königin durch ihr Verhalten zeigt. Die Handlungen der Königin werden von einer äußeren Macht kontrolliert. Wegen der Kontrolle, die über die Königin ausgeübt wird, muss es so sein, dass alle Handlungen dieser Lebewesen durch die Inspiration Gottes stattfinden. Es ist Gott, Der allen Lebewesen auf Erden beibringt, wie sie sich verhalten müssen.
In der Erschaffung von euch und in den Tieren, die Er verbreitet hat, finden sich Beweise für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind. (Sure al-Dschathiya, 4)
Dieses 1 bis 2 cm (0.3 bis 0.7 Zoll) große Geschöpf macht alle Arbeit in einer Termitenkolonie. |
Abgesehen von Fortpflanzung und Verteidigung übernehmen die Arbeitertermiten alle Aufgaben im Bau. Sie kümmern sich um dessen Errichtung, sie erweitern ihn, wenn dies nötig erscheint und übernehmen auch die Reparaturarbeiten. Die Larven müssen so lange versorgt werden, bis sie sich um sich selber kümmern können. Außerdem braucht auch die Termitenkönigen Versorgung, da sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht selber befriedigen kann. Auch damit beschäftigen sich die Arbeitertermiten. Für einige Termitenarten stellen Pilze die Nahrungsgrundlage dar. Die Pilzproduktion führen sie selber im Inneren des Baus durch. Und auch die Produktion, also die Landwirtschaft, wird von den Arbeitertermiten übernommen. Kurz gesagt, es wird jeder alltägliche Bedarf innerhalb der Kolonie von den Arbeitertermiten befriedigt.6
Die unfruchtbaren Arbeiter, die pausenlos für die Kolonie arbeiten, führen die Evolutionisten in eine Sackgasse. Denn wie wir auch in den folgenden Kapiteln sehen werden, stellen die Arbeiter die Grundlage für die Ordnung in der Kolonie sicher. Sicherlich entsteht für die Evolutionisten, die behaupten, dass in der Natur ein Kampf ums Überleben herrscht, ein großes Problem, wenn ein unfruchtbares Lebewesen sich für die anderen Lebewesen innerhalb der Kolonie einsetzt und sich nicht ausschließlich um sich selber kümmert.
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Warum staatenbildende Insekten aus Sicht der Evolutionstheorie „ein ernstzunehmendes besonderes Problem“ darstellen, wollen wir anhand der Worte der Evolutionisten erläutern. Oft widersprechen sie sich in ihrer eigenen Logik und ihre Aussagen kommen einer „Beichte“ gleich.
Die Evolutionisten behaupten, dass das komplexe Verhalten von Termiten und anderen Lebewesen durch „natürliche Selektion“ entstanden sei. Diese Aussage der Evolutionisten bedeutet folgendes: Tiere eignen sich durch Erfahrung bestimmte Verhaltensweisen an und wählen davon den Anteil, die für sie von Vorteil ist, mit der Zeit mittels des Mechanismus der natürlichen Selektion aus. Später werden diese guten Verhaltensweisen mit Hilfe von Vererbung auf die nachfolgende Generation übertragen.
Die Unhaltbarkeiten dieser Aussage kann man folgendermaßen aufzählen:
Erstens ist es nicht möglich, dass mehrere Lebewesen Verhaltensweisen aufgrund von Erfahrung erlernen können. Als Beispiel können wir hier die jungen Kuckucke anführen, welche als erstes, wenn sie geschlüpft sind, die Eier der anderen Jungvögel aus dem Nest werfen, noch bevor sie ihre eigenen Augen öffnen. Hier kann keinesfalls die Rede von Erlernen sein. Ganz im Gegenteil, der junge Kuckuck weiß bereits in dem Moment, in dem er geschlüpft ist und ohne die Lebewesen in seiner Umgebung gesehen zu haben, was er zu tun hat. Das bedeutet, dass der Kuckuck diese Informationen erhalten haben muss, bevor er auf die Welt kam.
Selbst wenn wir davon ausgehen würden, dass diese Tiere ihr Verhalten erlernt haben, dann ist es doch nicht möglich, dass sie dies genetisch auf die nächste Generation übertragen können. Später erlangte Fähigkeiten hat nur das spezielle Lebewesen. So wie es unmöglich ist, dass ein Arzt, der Medizin studiert hat, auf sein Kind übertragen kann und dieses ohne studiert zu haben Arzt wird, ist es auch nicht möglich, dass ein Tier sein erlerntes Verhalten einem Mitglied seiner Art mit Hilfe der Gene überträgt. Wenn man dieses Beispiel überdenkt, wird gleich bemerken, wie unhaltbar und unwissend die Aussagen der Evolutionisten sind.
Außerdem gibt es einen weiteren Punkt, den man bemerken sollte: Für fast alle Verhaltensweisen, die für die Erfüllung der Aufgaben, mit denen die Termiten betraut sind, brauchen sie Informationen, Berechnung, Planung und Abwägung. Es ist unmöglich, dass diese Verhaltensweisen genetisch weitergegeben werden. Denn die Arbeitertermiten sind unfruchtbar. Daher können sie ihre Eigenschaften nicht auf genetischem Weg anderen Individuen weitergeben. Selbst wenn wir davon ausgehen würden, dass eine unfruchtbare Arbeitertermite einige notwendige Verhaltensweisen später erlernt – dabei ist es natürlich sowieso unmöglich, dass eine Termite lernfähig ist – so wäre es unmöglich, dass sie dieses vorteilhafte Verhalten auf die kommende Generation übertragen kann. Denn die Termite selber verfügt nicht über die Fähigkeit eine neue Generation in die Welt zu setzen. In einer Kolonie von staatenbildenden Insekten kann nur die Königin eine neue Generation auf die Welt bringen. Lediglich die Königin kann ihre Gene auf die nächste Generation weitergeben. Doch die Eigenschaften der Königin reichen nicht aus, um die Existenz einer Termitenkolonie aufrecht zu erhalten. Denn ohne die Solidarität, Disziplin und Opferbereitschaft, welche die Arbeiter und Soldaten aufbringen, könnte die Kolonie nicht fortbestehen. Wer ist es also, der den kleinen Lebewesen, die gleich nach der Geburt wissen, was sie zu tun haben, ihre Verhaltensweisen beibringt?
Das sind Fragen, deren Antworten die Evolutionisten noch immer schuldig sind. Charles Darwin war sich der Sache sehr bewusst und beschreibt seine Sorgen in Bezug auf die staatenbildenden Insekten in seinem Buch Der Ursprung der Arten folgendermaßen:
Wäre eine Arbeiterameise oder ein anderes geschlechtsloses Insekt ein gewöhnliches Tier, würde ich sofort akzeptieren, dass alles über die natürliche Selektion Schritt für Schritt in Erfahrung gebracht wurde und die nächste Generation mit jeweils kleinen Veränderungen auf die Welt kommt und deren Sperma sich erneut verändert und wiederum ausgewählt wird usw. Doch die Arbeiterameise unterscheidet sich stark von ihren Eltern und ist darüber hinaus komplett unfruchtbar. Daher kann nicht davon die Rede sein, dass Veränderungen im Körperbau oder des Instinkts mittels des Spermas weitergegeben wurden. Man könnte natürlich fragen, wie man das mit der Theorie der natürlichen Selektion in Einklang bringen lässt.9
Ebenso wie die Arbeiterameisen, die die Aufmerksamkeit Darwins auf sich gezogen haben, sind auch bei den Termiten alle Arbeiter unfruchtbar. Das ist aus Sicht der Evolutionisten eine Tatsache, die unmöglich zu erklären ist.
Außerdem haben aus Sicht der Evolutionstheorie Fähigkeiten, die ein Tier im Laufe seines Lebens erwirbt, erlernte positive Verhaltensweisen und gewonnene Erfahrungen – wir haben bereits zuvor erklärt, dass dies nicht der Fall sein kann – keinen Wert. Der evolutionistische Prof. Dr. Ali Demirsoy hat zu diesem Thema folgenden Kommentar abgegeben:
… Wie wir bereits zuvor erwähnt haben, spielt das erfolgreiche Leben eines Individuums für die Evolution keine bedeutende Rolle. Wichtig ist, dass es in der Zeit möglichst viel Sperma in den Genpool bekommt. Ein Individuum kann so lange leben wie es will, wenn es kein Sperma produziert, so spielt es in Bezug auf die Evolution keine Rolle. Daher wird der Tot eines solchen Individuums als „genetischer Tod“ bezeichnet.10
„Genetischer Tod“ bedeutet, dass der Stamm dieses Lebewesens ausgestorben ist. Doch wenn wir die Arbeitertermiten betrachten, sehen wir, dass die Aussagen der Evolutionisten Lügen gestraft werden und sie seit Millionen von Jahren ohne Veränderung existieren können, obwohl sie unfruchtbar sind.
Wie wir anhand der Beispiele gesehen haben, lässt sich das Verhalten von Termiten, Ameisen, Bienen und anderen in Verbänden lebenden Tieren nicht mit einem Evolutionsmechanismus wie der natürlichen Selektion erklären. Es gibt nur eine Erklärung und die ist der Schöpfer, Der alle belebten und unbelebten Existenzen auf Erden erschaffen hat. Gott, Der für alles Kraft hat, der unvergleichlich ist und Herr über unvergleichliche Weisheit ist.
Auch das ist eine Besonderheit der staatenbildende Insekten, über die man nachdenken sollte. Man möge beachten, dass in Bezug auf die Ordnung in den Termitennestern und in Bezug auf deren Fortbestehen eine höchst wichtige Größe gibt: Die Termiten sind opferbereit…
Man begegnet häufig Tieren, die sich für ihre Jungen oder andere Tiere aufopfern, in Gefahr begeben oder ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen. Es gibt so viele Beispiele für opferbereites Verhalten bei Tieren, dass die evolutionistischen Wissenschaftler offen dazu Stellung nehmen mussten.
Beispielsweise Peter Kropotkin mit Mutual Aid, wo das Verhalten zwischen Tieren thematisiert wird.In seinem Buch mit dem Titel A Factor in Evolution beschreibt er, was für einen großen Erfolg Ameisen und Termiten dadurch erzielen, dass sie sich gegenseitig helfen:
Die wunderbaren Hügel und Bauten der Ameisen und Termiten würden noch erhabener wirken, wenn sie in derselben Größe wie die der Menschen wären. Asphaltierte Straßen, Galerien, breite Gänge, Getreidespeicher, Getreidefelder, Erntearbeit, schlaue Methoden für die Pflege der Eier und Larven... und zuletzt ihr Mut und ihr erhabener Verstand, sind ein Ergebnis ihrer gegenseitigen Hilfsbereitschaft.11
Außerdem gibt es einen weiteren Vorteil, dem man beachten sollte: Die zuvor von dem evolutionistischen Autoren beschriebene „gegenseitige Hilfe“ ist eine Verhaltensweise, Insekten durchgeführt wird, die man als Termiten bezeichnet und die lediglich ein paar Zentimeter groß sind, blind und nicht über Denkfähigkeit verfügen. Sicherlich wird es als normal betrachtet, wenn Menschen sich gegenseitig helfen, gemeinsam Pläne schmieden und umsetzen, neue Systeme entwickeln, die ihr Leben vereinfachen und Technologie erweitern. Doch wenn ein Käfer dasselbe tut, dann wird das nicht mehr als natürlich empfunden. Wenn ein Lebewesen, das nicht über Denkfähigkeit verfügt Verstand aufweist, so bedeutet dies, dass eine Macht es lenken muss. Und hier gibt es auch eine Macht, die die Termiten leitet, die sie dazu bringt schlaue Pläne zu schmieden und die sie dazu veranlasst sich aufopfernd zu verhalten.
Diese Macht ist die Macht des Höchsten Gott, Der unendliche Weisheit und Verstand hat.